Was Jesus damals sagte, wird in den Evangelien Matthäus, Markus und Lukas sowie im 1. Brief des Apostels Paulus an die Korinther berichtet, wobei im Lukas-Evangelium und im 1. Korintherbrief jene Worte am vollständigsten enthalten sind, mit denen in Eucharistiefeiern dieses Geschehen vergegenwärtigt wird: Jesus brach das Brot, teilte es, reichte Wein und sagte: „Dies ist mein Leib, dies ist mein Blut“ und „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ (vgl Lukas 22,17-20 und 1. Korintherbrief 11,23-25).



Jesus kündigt seinen Jüngern an, dass er sein Leben hingeben und sein Blut vergießen wird. In der Feier der Heiligen Kommunion werden diese Hingabe Jesu und damit auch seine Auferstehung gegenwärtig. Wer das Sakrament empfängt, erhält Anteil an diesem Geschehen und der damit verbundenen Erlösung.

Für Kardinal Robert Sarah ist die Mundkommunion würdiger als die hierzulande verbreitete Handkommunion.
Bei der Mundkommunion legt der Spender die Hostie direkt auf die Zunge des Kommunikanten, während bei der Handkommunion der Gläubige die Hostie selbst in seine Hände nimmt.

Die allgemeine Praxis der Mundkommunion hatte in der Kirche bis ins 20. Jahrhundert Bestand. Selbst das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965), dessen Liturgiereform einen grundlegend erneuerten Messritus brachte, rührte nicht daran.

Benedikt XVI. hatte sich während seines Pontifikats mehrfach als Unterstützer der Mundkommunion hervorgetan. So bat er etwa die Teilnehmer des Weltjugendtages 2008 in Sydney darum, bei der Abschlussmesse die Kommunion in den Mund zu empfangen. 2010 verfügte er, dass bei Papstmessen künftig ausschließlich die Mundkommunion erlaubt sei.


Das "Gebet zur geistigen Kommunion von Pater Pio" ist im Wesentlichen die folgende Formel: "Mein Jesus, ich glaube, dass du im Allerheiligsten Sakrament des Altares zugegen bist. Ich liebe dich über alles und meine Seele sehnt sich nach dir. Da ich dich aber jetzt im Sakrament des Altares nicht empfangen kann, so komm geistiger Weise zu mir und nimm Wohnung in meinem Herzen. Ich umfange Dich und vereinige mich mit dir. In tiefster Ehrfurcht bete ich dich an. Lass nicht zu, dass ich mich je von dir trenne. Amen.".

