Zeugnisse

Zeugnis Juni 2017


Zeugnis

Zeugnis-Fatima-Oktober 2017 [4 KB]

Zeugniss-Fatima [232 KB]

Zeugnis A (Kurzfassung)

Zum Lobe und Ruhme seines Namens darf ich heute Zeugnis ablegen.
Zu meiner Person: Ich heisse A. K., bin 46 Jahre alt und wohne in G.. Bin verheiratet seit 17 Jahren und wir haben 2 Töchter.

Zu meiner Kindheit:
Mein erstes Lebensjahr verbrachte ich in verschiedenen Spitälern.
Durch eine Nierenbeckenentzündung in diesem ersten Lebensjahr, arbeitete eine Niere nicht mehr. Eine ständige Entzündung begleitete mich fast 6 Jahre lang. Nach einer Lourdes Wallfahrt meiner Mutter wurde meine Niere geheilt.

Zur Jugendzeit:
Meine Jugend und Lehrzeit waren sehr bewegt. Durch schlechte Einflüsse verlor ich immer mehr den Halt. Eines Morgens sagte mir eine innere Stimme ganz klar, dass ich von diesem Ort weggehen musste. Gott sei Dank habe ich sofort die Arbeitsstelle gekündigt. Schon 14 Tage später durfte ich eine neue Arbeitsstelle antreten. Freude, Motivation und Lebenslust kehrten schnell zurück.

Jahre der Selbstständigkeit:
Mit 22 Jahren habe ich mich selbstständig gemacht. Bald schon arbeitete ich 12-14 Stunden.
Alles war ausgerichtet auf das Geschäft und die Kundschaft. Selten bis keine Ferien.
Nach mehreren Jahren wurde ich unzufrieden und immer mehr müde. Körperlich wie geistig. In dieser Zeit wurde ich nach Medjugorie gerufen.
Nach jeder Woche Aufenthalt in Medjugorie war ich wie neu. Leider hat sich der Alltag immer wieder schnell zurückgemeldet, da ich mich nicht konsequent geändert hatte. Herzrhythmusstörungen und Angstzustände waren nun die Folgen.
In diesen Momenten half mir das Gebet. Durch das Gebet verschwanden die Angstzustände und ich wurde ruhig. Das Wort Gottes wurde immer wichtiger für mich. Durch die Teilnahme an den Sakramenten und das regelmässige Gebet, geht es mir heute sehr gut.
Schon viele Male und immer mehr, darf ich auch heute erfahren was es heisst im Alltagsleben auf Gott zu vertrauen.

Ein Beispiel:
Ich hatte meinem Bruder versprochen Holz auf die Alpe zu fahren. Dazu war auch ein Helikopterflug nötig um das Holz vom Lieferwagen vor die Alphütte zu fliegen. An diesem Morgen war sehr schlechtes Wetter. Der Himmel war wolkenverhangen und es regnete.
Trotzdem machte ich mich auf den Weg. Oben angekommen regnete es noch mehr und der Nebel hatte die Alpe vollständig eingehüllt. Nur noch 30min, dann sollte der Heli kommen.
Neben der Alphütte steht eine kleine Kapelle, in der die Muttergottesstatue von Lourdes steht.
Also begann ich den Rosenkranz zu beten. Als der Rosenkranz fertig war, kehrte ich mich um, der Nebel und Regen waren weg. Ein paar Minuten später war der Heli da, machte den Transport und flog wieder weg. Ich war noch nicht beim Lieferwagen, als der Nebel wieder da war.
Ich möchte heute Gott von ganzem Herzen danken. Immer wieder darf ich Ihn auf wunderbare Weise erleben.
Dank auch an meine Eltern, Grosseltern und Urgrosseltern die das Fundament des Glaubens für mich gebaut haben.
Jesus ich vertraue auf Dich

Deutsche Gruppe in Medugorje 2016 [584 KB]

2016-05-07 Fruchtbare Zeit

Gruppe Franz / Roland aus Neufra nach Medjugorje
vom 30.04. – 07. 05. 2016

Lieber Adelbert,
herzlichen Dank nochmals für die fruchtbare Zeit, die ich mit der Pilgergruppe und vor allem Dir in Medugorje erleben durfte. Von Anfang an habe ich mich wohlgefühlt. So eine harmonische Reise habe ich noch nie erlebt. Deine wohl dosierten, fundierten und mit spürbarer innerer Überzeugung Beiträge werden bei mir noch lange nachwirken. Da dürft so mancher Pfarrer mal in die Schule gehen bei Dir!
Ich bin immer noch überwältigt von den Eindrücken und Erfahrungen, die ich machen durfte und hoffe es hält noch lange an. Das zu erleben ist eine Gnade Gottes, ich hoffe, ich darf das noch einmal erleben und freue mich auf das nächste Frühjahr.
Dir wünsche ich zusammen mit Deiner Frau alles Gute, Gottes Segen und dass Dir Maria weiter die Kraft gibt, damit Du noch viele Pilgerreisen zu Ihrer Ehre organisieren kannst.
E. L.

2015-11-04 Assisi und Siena

Liebe Edith und lieber Adelbert,
bereits sind 2Wochen seit unserer Pilgerreise nach Assisi und Siena vorbei.
Wir haben sie aber noch lebhaft in Erinnerung.
Es waren gnadenreiche Tage mit vielen schöne Begegnungen,
tiefen Gesprächen, ansprechenden Gottesdiensten und kulturellen Highlights.
Wir haben uns auch in der Gruppe sehr wohl gefühlt.
Ein grosser Teil von all dem Positiven haben wir auch euch Zweien
zu verdanken, weil ihr viel dazu beigetragen habt.
Wir bedanken uns nochmal ganz herzlich für euer Engagement.
Vielleicht können wir uns später wieder einmal von euch führen lassen.
In Verbundenheit
S und E

2015-11-02 Webseite

Hallo A. Imboden
Ihre Website hat mir geholfen zu Gott zu finden Dankeschön
Toll wenn es eine Neue Webseite gibt freue mich darauf
Ich schreibe selber auch Gebete würde mich freuen auch etwas Veröffentlichen zu können später auf ihrer Seite.
ich wünsche ihnen eine schöne November Zeit
Gott segne alle.
Y. R.

2015-07-27 Friedensmarsch

Quelle: Hohenzollerische Zeitung - Matthias Badura 27.07.2015

Für Frieden marschiert
Hausen: Welch ein Bild: Fünf Männer im Ornat zelebrierten am Samstag vor dem Nikolausheim eine Messe. 250 Gläubige, von denen ein Teil zuvor auf einem Friedensmarsch hergepilgert war, nahmen außerdem teil.
Die Tradition dieses Friedensmarsches geht auf den Marien-Wallfahrtsort Medjugorje in Bosnien-Herzegowina zurück, wo er seit dem Jugoslawien-Krieg regelmäßig stattfindet. Der Gauselfinger Franz Emele und andere Mejugorje-Wallfahrer der Region brachten in dann hierher. Nun hat der Marsch für Frieden und Menschlichkeit auch in Burladingen schon geraume Zeit eine gewisse Tradition. Regelmäßig führt der Zug mit Friedensfahne und Kreuz von Gauselfingen nach Hausen. Bis vor zwei Jahren endete er auf dem Seegrundstück von Franz Emele, wo allmonatlich eine Marienandacht stattfand. Nachdem das Landratsamt aus baurechtlichen Gründen die Versammlungen am See nicht mehr zuließ, treffen sich die Gläubigen nun in der Hausener Ortsmitte. So endete auch der Friedensmarsch am Samstag am Nikolausheim. Weil das Wetter gut war, konnte die geistliche Feier vor dem Haus stattfinden. Zugig war's zwar, aber warm.Mitmarschiert waren rund 100 Teilnehmer, mehr als je zuvor. Beim Gottesdienst selbst zählte man 250 Personen.
Die Messe zelebrierte Pfarrer Konrad Bueb, als Kozelebranten standen ihm Pfarrer Dr. Cornelius Chukwu zur Seite, außerdem zwei Freunde Dr. Chuckwus, die ihn dieser Tage besuchen: Father Kenneth und Father Ibrahim. Und nicht zuletzt die Diakone Werner Eisele (Neufra) und Harald Stehle (Biberach). Ein stattliches Bild. Thema des Gottesdienstes war - natürlich - der Frieden. Der Frieden in der Welt, aber auch im eigenen Land, der durch Rassismus und Fremdenfeindlichkeit immer wieder gestört wird.
Zahlreiche Lieder erklangen, am eindrücklichsten war aber wohl das, das die drei afrikanischen Priester aus Nigeria sangen. "Wir haben kein Wort verstanden, aber es hat uns sehr gefallen", meinte Diakon Eisele am Schluss schmunzelnd. Großes Gelächter, aber auch Applaus für die drei Sänger.
Danach, auch das ist gute Tradition, gab es Heiße Rote und Bier oder Kaffee und Kuchen, je nach Gusto. Die Teilnehmer des Marsches und der Feier blieben noch lange, nutzten die Gelegenheit, Erinnerungen aufzufrischen oder auszutauschen. Denn viele der Anwesenden waren schon einmal in Medjugorje. Von daher war's eine Art Familientreffen. Internationales Familientreffen! Denn wie zu hören war, waren zahlreiche Nationen vertreten: Deutsche, Schweizer, Italiener, Polen, Franzosen - und Nigerianer.

 

2015-06-05 Neuanfang

Liebe Edith, lieber Adelbert
Schon ist es einen guten Monat her seit ich mit euch zu meiner ersten Pilgerreise nach Medjugorje gestartet bin.
Ich möchte es nicht unterlassen euch nochmals herzlich zu danken. Ich fühlte mich sehr gut aufgehoben und werde sicher wieder mitkommen.
Ich befinde mich in einem totalen Umbruch - Neuanfang.
Ich habe manchmal Mühe alles einzuordnen. Mein Mann musste krank werden und sterben und ich finde nun Dank dem Pater Josef der mein Mann begleitet hat die letzten drei Monate, den wir durch Karl und Margrit kennengelernt haben, und Dank Medjugorje zum tieferen Glauben.
Seit Medjugorje gehe ich das erste mal seit vielen Jahren jede Wochenende in die hl. Messe.
Interessant ist was mir schon passiert ist. Mein weisser Rosenkranz den ich von Margrit erhalten habe vor einigen Jahren( nie gebraucht bis Medjugorje), und den Margrit von Edith erhalten hat " zum weitergeben", den musste ich nun auch weitergeben. Es brauchte eine Portion Mut dazu. Die ganze Geschichte erzähle ich euch dann persönlich. Und seit Medjugorje brauche ich keine Medikamente (Antidepressiva) mehr.
Ich freue mich sehr dass wir uns schon bald wiedersehen.
Alles Gute, Gotte Segen und
liebe Grüsse aus dem Rheintal
N K

2015-06 Lieber Adelbert

Lieber Adelbert,
Zurück in meinem Kollegium denke ich mit freude und Dankbarkeit an die segensreiche gemeinsame Pilgerfahrt nach Medjugorje. Sie war für mich ein eindringliches Fest des Glaubens.
Von Herzen möchte ich dir noch einmal für all deinen Einsatz danken und der Hoffnung Ausdruck geben, dass es mir vergönnt ist, diese Erfahrung wiederholen zu dürfen.
Im Gebet Verbunden,
Dein A.

2015-05 Malaysia

Hallo Adelbert und Edith
Ganz liebe Grüsse aus dem sonnigen Kuala Lumpur
Ich hoffe es geht Euch beiden gut. Ich wollte mich nochmals ganz herzlich bei Euch für die sehr schöne Wallfahrt bedanken. Es war eine wunderbare Zeit mit sehr vielen Eindrücken und Erlebnissen. So vieles durfte ich mitnehmen, und dafür bin ich dankbar. Ihr zwei habt sehr viel dazu beigetragen. Vielen lieben Dank für die tolle Organisation, die sehr schönen Gebete, einfach für alles. DANKE.
Medjugorje ist ein himmlischer Ort, und auch ich werde bestimmt wieder dahin zurückkehren.
Im Moment geht mir sehr vieles durch den Kopf. War mein Leben bis dahin so ziemlich ok, (ich gehöre ja zu den privilegierten die alles haben), ist im Moment ziemlich einiges aus dem Gleichgewicht gefallen. Ich bin am beten, dass ich den richtigen Weg einschlage.
Bruder L. hat mir gesagt, dass ich ihm auch eine E-Mail schreiben darf. Leider hatte er seine E-Mail Adresse nicht im Kopf. Edith meinte aber, dass ich Dich fragen darf. Könntest Du sie mir bitte weitergeben?
Hast Du vielleicht auch die E-Mail Adresse von Monika Sch…aus A…? Wenn nicht, dann schreibe ich ihr einen Brief oder rufe sie mal an. Das geht auch.
Falls Du diese E-Mail in dieser Woche lesen solltest, dann sag einen lieben Gruss an meine Schwester Sandra, ihren Mann Josef und mein G. M. Sie sind im Moment mit Dir in Medjugorje.
Nochmals ganz liebe Grüsse, Gottes Segen und alles alles Gute
Herzlichst
D. L. aus Malaysia

2015 Liebe Edith

Liebe Edith und Adelbert
nun ist es bereits eine Weile seit unserer Medugorjenreise her, ich musste mich erst wieder an die neuen Stundenpläne, Musikunterrichtszeiten und Tanzstunden der Jungs gewöhnen, damit ich alle zur rechten Zeit an den richtigen Ort schicke und noch das richtige mitgebe! ;)
Wir möchten uns noch mals bei Euch bedanken, für die tolle Woche die wir in Medugorje verbringen durften!
Uns hat es allen sehr gut gefallen, sogar M.!! Er sagte als wir wieder zu Hause waren, das er das Gefühl habe, dass diese Reise uns als Ehepaar sowie auch als Familie sehr viel gebracht habe. Wunderbar nicht??!!
Die Kinder reden auch schon vom nächsten Mal, das es sicher auch wieder einmal geben wird. Dank den Buben habe ich Medugorje mindestens einmal im Tag hier zu Hause, irgendeiner singt immer ein Lied.
Q singt während dem Schaukeln draussen Hosanna, das ist so genial!!!
M hat mir bereits gesagt, dass er schaue, das er nächstes Jahr im September wieder 1 Woche Ferien machen kann, so das ich wieder einmal alleine mitfahren kann.
Aber zuerst wünsche ich Euch eine schöne Woche dann mit der Rheintaler-Gruppe, die ja auch schon bald fährt! Es reut mich schon ein wenig, denn wir hatten ja letztes Mal wirklich eine super Gruppe zusammen. Wir werden ja alle im Gebet verbunden sein.
Nun wünsch ich Euch beiden alles Gute und hoffe bis bald wieder einmal
ganz liebe Grüsse und Gottes Segen von der ganzen Familie.
N;M;F;P und Q

2014-10-25 Medugorje-Treffen

Medjugorje – Treffen
Jeden Monat am 25 zigsten ist es soweit
wenn es irgendwie geht,
ist dieser Tag für Hausen bereit.
Bei der Grotte in Emeles Garten,
war es immer so schön,
bis es Einige störte und es durfte nicht mehr weitergehen.
Das Treffen wird jetzt in die Kirche nach Hausen verlegt,
wo die Gospa während dem Gottesdienst im Mittelpunkt steht.
für Franz und Karl gibt es viel zu organisieren,damit alles klappt auch viel zum Telefonieren.
Welcher Pfarrer hat an diesem Tage Zeit?
jedes Mal liegt ein neues Liedblatt bereit.
Auch nur um Einiges zu nennen
die Blumen und die Kerzen die brennen,
wer singt und wer die Lesung macht,
es wird einfach an alles gedacht.
Ins Nikolausheim lädt man zum Einkehren ein
auch das muss vorbereitet sein.
Es sind Essen und Getränke im Angebot-
dafür gibt es ein besonderes Lob.
Viele Bekannte wird man wiedersehen,
und mal wieder zur Grotte in den idyllischen Garten gehen.
Man freut sich schon auf das Nächste Mal,
beim Medjugorje-Treffen in Hausen im Killertal.
lm Namen aller Pilgermöchte ich es heute wagen
Familie Emele und Locher, sowie allen Helfern einfach „VergeIts - Gott“ sagen
W.O.

2014-10-22 Hohenzollerische Zeitung

Autor: SWP, 22.10.2014
70 Älbler besteigen den Erscheinungsberg
Burladingen: Eine 70-köpfige Pilgergruppe aus dem Raum Burladingen/Gammertingen war mit Pfarrer Konrad Bueb am bosnischen Wallfahrtsort Medjugorje.
Die Pilger wurden von Pfarrer Konrad Bueb, Pfarrer Renny Mundenkurian aus Meßstetten, dem nigerianischen Pfarrer Remigius aus Hirrlingen und von Diakon Werner Eisele aus Neufra begleitet. Organisiert hatten die Wallfahrt Franz Emele aus Neufra und Karl Locher aus Harthausen. In Medjugorje wurde Gruppe von Pilgerleiter Adelbert Imboden aus der Schweiz geführt. Zum Programm gehörten die Besteigung des Erscheinungsberges und des Kreuzberges, ein Besuch im Drogendorf Cenacolo, im Mutterdorf und im Waisenhaus sowie ein Ausflug ans Meer nach Kroatien.
Am kommenden Samstag, 25. Oktober, findet der jährliche Friedensmarsch der Medjugorje-Pilger von Gauselfingen nach Hausen i.K. statt. Die Prozession startet um 11.30 Uhr in Gauselfingen bei der Firma Emele. Mit Kreuz und Fahne aus Medjugorje geht es entlang der Bahnlinie in Richtung Burladingen.
Bei der Lourdesgrotte wird ein kurzer Halt gemacht, verbunden mit einer kleinen Andacht. Beim Feuerwehrhaus in Burladingen besteht um 14 Uhr Einstiegsmöglichkeit in die Prozession.
Um 15.30 Uhr wird Pfarrer Konrad Bueb aus Burladingen beim Nikolausheim eine Messe feiern. Zuvor wird ein Rosenkranz gebetet.Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Neben Kaffee und Kuchen gibt es auch heiße Rote. Pilgerleiter Adelbert Imboden aus der Schweiz wird die Prozession begleiten.

 

2014-10-09 Werter Adelbert

Werter Adelbert,
ich möchte dir von ganzem Herzen Danke sagen. Danke für dein tägliches JA: ja ich möchte ein Diener Gottes sein. Danke hörst du auf die Stimme des Vaters, damit du den Plan, welcher er für dich hat, tun kannst. Danke für deinen Einsatz, deiner grossen Liebe, mit welcher du jeden Wunsch des Pilgers erfüllt hast. Und ich weiss, dass es nicht immer einfach ist. Meinen kleinen Einsatz, habe ich gerne getan. Mir wie dir ist es wichtig, den Menschen mit Maria an der Hand zu Jesus unserem Erlöser und Heiland zu führen. Und dies ist wie immer sehr gelungen. Ich weiss, deine Übergrosse Arbeit und deinen Einsatz ist unbezahlbar. Maria wird dich mit ihrem mütterlichen Segen erfüllen. Sie nimmt dich und deine Frau unter ihren schützenden Mantel und wir euch stest begleiten, dies erbitte ich für euch mit Maria bei Jesus. Gemeinsam loben wir unseren grossen Gott.
Im Gebet verbunden,

2014-09-01 Segen

Lieber Adelbert, vielen Dank für die Unterlagen für Israel und die schönen Gebete.
Werde meiner Schwester das Prospekt zusenden und kann dir dann Bescheid geben, ich komme auf jeden Fall mit. Was kostet die Israelreise ungefähr und bis wann kann man sich anmelden? Ich habe schon lange den Wunsch nach Israel zu reisen und die Unruhen dort haben mich immer etwas geängstigt. Machst du im 2015 auch noch eine zweite Israelreise?
Ja, ich kann auch bestätigen, dass die Woche in Medjugorje ein Segen für mich und meine Schwester ist. Ich wurde so wundervoll von der Mutter Gottes geschult und durfte viele glückselige Momente erfahren. Dankbar bin ich auch, dass es meiner Schwester sehr gut getan hat und sie voll begeistert von den Erlebnissen in Medjugorje ist, es war wirklich eine ganz schöne, fruchtbare Woche. Die Gruppe war auch ganz toll und ich konnte wieder viele, neue Freundschaften schliessen. Bekommt man eigentlich von dem Gebetszettel eine Kopie, damit man die Namen im Gebet erwähnen kann?
Du bist ja schon wieder im Aufbruch nach Medjugorje und ich wünsche dir weiterhin gutes Gelingen und Gottes reichsten Segen.
Liebe Grüsse von
H

2014-09-01 Kraft

Lieber Adelbert
ihr seid ja bei uns mit den Wallfahrten immer mit im Gebet, Privat wie auch in unserer Rosenkranzgruppe.
Heute haben die Buben je eine Bibelstelle für Euch gezogen und die möchte ich dir gerne weiterleiten!!!
• Wer Gutes tut, dem begegnet es auf seinen Wegen, sobald er wankt, findet er eine Stütze. ( SIR 3,31 )
• Bahnt eine Strasse, ebnet den Weg, entfernt die Hindernisse auf dem Weg meines Volkes! ( JES 57,14 )
• Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. ( JOH 15,16 )
Ich hoffe das gibt dir / euch wieder etwas Kraft!!
Denn ich kann mir schon gut vorstellen, dass es für euch sicher nicht immer einfach ist mit den verschiedensten Menschen unterwegs zu sein, ich freue mich jedenfalls auf ein nächstes Mal!!
liebe Grüsse
N

2014-09-01 Danke, F.

Letztes Jahr im Mai habe ich mich spontan entschieden nach Medjugorie zu gehen. Ende Juli war es dann so weit, meine Schwester und ich fuhren mit einer Gruppe verschiedenster Personen los.
Ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch fast nichts über Medjugorie, nur dass es ein Wahlfahrt Ort sei. Damals war mir zwar bewusst dass es einen Gott gibt, ich dachte von ihm aber, er sei im Himmel und ich hier auf Erden, er komme ab und zu um uns zu helfen oder er sende seine Helfer. Auch den Sonntagsgottesdienst besuchte ich oft.
Als wir nach zweitägiger Reise endlich in Medjugorie ankamen und aus dem Bus stiegen, durchfuhr es mich. Ich dachte, hier ist der Himmel auf Erden. Trotz grosser Hitze, wirkte der Ort so entspannend, beruhigend und wunderschön. Erstmal war eine Messe, danach packten wir unsere Sachen aus. Am nächsten Tag fuhren wir ans Meer. Das Jugendprogramm begann an diesem Abend noch. Jeder einzelne Vortrag hatte seine Wichtigkeit und Besonderheit. Langeweile kannte ich nicht. Dienstags gingen wir dann zur Beichte. Danach hat sich mein Leben verändert. Ich kapierte zum ersten Mal, dass bei der Beichte alle meine Sunden vergeben werden. Erfüllt von Gluck und Freude, wusste ich, dass ich mein Leben andern will, aber ich wusste nicht wie. Die weitere Zeit in Medjugorie ging vorüber ohne, dass ich überhaupt denken konnte. Auf der Heimreise hatte ich schon Muhe damit, dass wir weg von diesem bezaubernden Ort waren. Zuhause begann sich vieles zu andern, ich ging jeden Sonntag zur Messe, betete öfter, vor allem den Rosenkranz, begann die Bibel zu lesen und ging regelmassig zur heiligen Beichte. Seither geht es mir viel besser, man kann sogar sagen, ich bin ein anderer Mensch, obwohl ich die Selbe Person bin. Glücklicher und freudiger gehe ich heute durch die Welt. Ich Schatze die wahren wichtigen Dinge, wie Familie, Arbeit, Freundschaft, Gesundheit usw. erst richtig. Nach und nach begreife ich den Glauben besser. Der liebe Gott ist immer bei uns, es vergeht keine Sekunde, in der er nicht bei uns ist. Ich kann ein kleines Beispiel nennen: Anfang Juli hatte ich den meinen ersten Termin zur Autoprüfung, ich begann eine Novene zu beten und hoffte fest dass ICH es schaffe, weil ich genau zu wissen schien, dass ich Autofahren kann. Ein schlechter Tag und ein schlecht gelaunter Experte hatten dafür gesorgt, dass ich durchgerasselt bin. Am 15. September durfte ich ein weiteres Mal auf die Prüfung, dies Mal ganz in anderer Vorbereitung. Ich betete oft, sprach mit dem lieben Gott. Ich sagte ihm: Liebe Gott, hilf mer doch, ich weiss dass du immer mit mier bisch und ich nigs ohni dich bi und ich nigs ohni dini Hilf cha schaffu. Dine Willu soil passieru und dü weisch ja dass ich brüeflich uf ds Autopermi agwisu bi.
Ja, ich betete sogar für den Experten: Gib öi im Chraft, eso dass är en güete Tag cha ha und dass im güet geit.
Und siehe da, ich habe bestanden. Seither weiss ich ganz genau, Gott ist immer bei uns, er lasst uns nie im Stich und wir dürfen vertrauen. Auch wenn Mal etwas nicht nach unseren Wünschen geht, Gott hat einen Plan mit uns und den dürfen wir verstehen. Wir können fragen warum es nicht gut lauft und wir werden Antwort finden. Oft muss ich mich an den Haaren ziehen, wenn ich mich dabei ertappe und gerade ein Unchrist bin. Ich probier alles mit den Augen von meinem Gegenüber anzusehen um so besser zu verstehen wie es ihm dabei geht. Somit verschwinden viele Vorurteile. Ich gehe auch positiver an alle Sachen, ich probiere immer mein Bestes zu geben.
Medjugorie ist wie eine gesunde Droge. Es ist wunderschön, man ist fasziniert. Wenn man zurück kommt hat man sogar ein leichtes flash, weil es nicht ganz einfach ist, an diesem „etwas andere Leben" wieder teilzunehmen. Medjugorie heilt sogar, seelisch, wie auch körperlich, es sind viele Falle bekannt. Medjugorie heisst für mich auch Maria, weil ihr der Wahlfahrt Ort, durch ihre Erscheinungen, zu verdanken ist. Sie ist die Begleitende auf dem Weg zu Jesus.
Medjugorie ist etwas einzigartiges, ich empfehle jedem, den Ort zu besuchen. Auch ich ging, ohne Erwartung, ohne Ahnung. Gott hat mir mein Weg gezeigt, und es gibt für alle einen besonderen und spannenden Weg, auf seiner Strasse steht das Gluck, wir müssen es nur sehen, er schenkt es uns sogar.
F.

2014-05-05 Hallo Adelbert

Hallo Adelbert,
wir sitzen im Flugzeug nach Wien. Wir haben in Medjugorje eine gnadenvolle, tiefsinnige Woche erlebt. Und das war, neben dem Segen der Gospa, sicher grösstenteils dein Verdienst. Mit grosser Sachkenntnis und viel Liebe zum Wallfahrtsort hast du uns ins Geschehen der wunderbaren Dinge eingeführt. Wir danken dir für dein Umsorgen und für all Bemühen um uns. Für dein weiteres Wirken wünschen wir dir viel Erfolg und Freude.
Herzliche Grüsse S. & E.

2014-05-03 Gedicht

Da hieß es aufstehen mitten in der Nacht, ein Bus hat uns nach Friedrichshafen gebracht.
Ein Ehepaar und ein Pater aus der Schweiz sind mit dem Auto angereist.
Dort sind noch ein paar Pilger hinzugekommen, Franz Emele hat sie in Empfang genommen.
Auch ist es nicht gelogen, zwei Frauen sind das erste Mal geflogen.
Pünktlich ist das Flugzeug gestartet, in Zadar wurden wir schon erwartet.
Begrüßt wurden wir von Adelbert, unserem Pilgerleiter
mit dem Bus ging die Reise noch 4 Stunden weiter.
An der Grenze wurde ein Ausweis-Stopp gemacht,
in Medjugorje im Hotel waren wir gut untergebracht.
Adelbert gab einige Programmpunkte bekannt,
bei der Wallfahrt wird man Du und dem Vornamen genannt,
im Speisesaal bietet sich keine Sitzordnung an.
damit man mit den Pilgern sprechen kann.
Ein Geistlicher durfte auch nicht fehlen,
er war aus Weingarten – das möchte ich erwähnen.
Jeden Morgen um 7.15 Uhr ist Morgenlob im Freien angesagt
das Liederbüchlein und sonstiges hat jeder mitgebracht.
Der Geistliche gab am Ende den Segen
danach hat es dann das Frühstück gegeben.
Das Tagesprogramm hat Adelbert bekannt gegeben,
beim deutschen Gottesdienst um 9.00 Uhr wollte niemand fehlen.
Über große spitze Steine ging es bei beten und singen steil bergauf
für den Erscheinungsberg nahm man das gerne in Kauf.
Eine unaussprechliche Ruhe war dort oben,
man konnte nur bitten, danken und loben.
Mit dem Bus hat man eine Fahrt unternommen,
dabei sind wir an die grandiosen Wasserfälle gekommen.
Man konnte nur staunen und schauen,
wo kommt das viele Wasser her, man konnte es kaum glauben.
Nachts um halb vier sind viele auf den Kreuzberg gestiegen
die anderen sind noch im Bett geblieben.
Zum Frühstück sind sie wieder zurückgekommen
am Tagesprogramm haben sie trotzdem teilgenommen.
Den mitgereisten Geburtstagskindern haben wir gratuliert,
dafür wurde nach dem Essen Kaffee und Kuchen spendiert.
Wo irgendetwas fehlte,
Franz Emele war bestimmt zur Stelle.
Wir haben Ivan, Vicka, und Jakob gehört und gesehen,
und Vicka persönlich die Hand gegeben
was durften wir in den paar Tagen erleben
mehr Botschaft und Segen wird es in Medjugorje nicht geben.
Bei der Internationalen Messe am Abend musste man dabei sein,
per Knopf schaltete man die deutsche Sprache ein.
Bei der Anbetung, die Atmosphäre war optimal,
danach traf man sich gemeinsam in einem Lokal.
Bei den Gesprächen, das muss ich noch sagen,
hat man viel Kummer und Leid erfahren.
Alle bringen ihre Sorgen und Nöte zur lieben Gospa hin,
und hoffen auf Trost und Hilfe von der Führsprecherin.
Ein besonderes Anliegen gab Adelbert bekannt,
so nebenbei hat er das Buß-Sakrament genannt.
Viele wollten danach zur Beichte gehen,
und mussten oft lange in der Schlange stehen.
Auch möchte ich nicht vergessen,
die halbe Stunde Schweigen beim letzten Mittagessen.
Danach den Lobpreis von Manfred – es war ein Genuss
das war doch der Höhepunkt zum Schluss.
Wir haben so viel Schönes erlebt und gesehen,
verbunden mit viel Gnade und reichstem Segen.
Ein besonderes Lob und Dank unserem Adelbert, dem Pilgerleiter,
ebenso an die Organisatoren Franz und Karl geht der Dank weiter.
In den frühen Morgenstunden hieß es Abschied nehmen
hoffentlich wird es ein Wiedersehen geben.
Der Bus hat uns durch das öde Land nach Zadar gebracht.
Wie immer wurde gesungen, gebetet und gelacht.
Unser Flugzeug ist pünktlich gestartet
Adelbert hat auf die nächste Pilgergruppe gewartet.
In Friedrichshafen sind wir gut angekommen
von einigen Pilgern haben wir Abschied genommen.
Vielleicht gibt es ein Wiedersehen,
in Hausen im Killertal, das wäre schön.
Von Medjugorje kann man nicht viel erzählen –
das muss man selber erleben.
In diesem Sinne bis Bald
Eure W.O.

2014-05 Medugorje

Mit 70 Personen war auch die zweite Pilgerreise in diesem Jahr nach Medjugorje wieder restlos ausgebucht.
Mit Pfarrer Bueb aus Burladingen, Pfarrer Renny, einem indischen Geistlichen, der bisher Dienst in Meßstetten tat, sowie Pfarrer Remigius, gebürtig aus Nigeria und in Dettingen bei Rottenburg tätig, war die geistliche Begleitung in den besten Händen. Karl Locher aus Harthausen/Scher und die Fam. Emele waren wie immer für das organisatorische und den Ablauf der Reise zuständig.
In Medjugorje selbst lag bei Pilgerleiter Adelbert Imboden aus der Schweiz, der die Gruppen seit Jahren betreut, alles in besten Händen. Nichts ließ zu wünschen übrig, Flug- und Busreise waren angenehm, die Pension hervorragend, das Essen vorzüglich, nur das Wetter war diesmal etwas wechselhaft. Die Woche war anstrengend, dafür haben wir vieles erlebt, vor allem was die Kirche von heute ausmacht und trägt.
Gemeinsames Gebet, frohe Gemeinschaft, feierliche Gottesdienste, alles hat uns gefordert und erfreut. Medjugorje, wo der Glaube gelebt wird, das durften wir hautnah erleben.
Beim täglichen Morgenlob, in der Diskussion um Glaubensfragen, im
Gebet des Rosenkranzes mit tausenden Gleichgesinnten, bei der täglichen Feier der deutschen Messe in der Pfarrkirche von Medjugorje, bei der abendlichen internationalen Messe unter freiem Himmel, beim Heilungsgebet, der Eucharistischen Anbetung u.a. Wir bestiegen den Erscheinungsberg und waren auch auf dem Kreuzberg. Daneben waren wir zu Gast bei einer Seherin und in Genacolo, wo 70 Jugendliche aus allen Herrenländern eine Bleibe finden. Alle haben der Alkohol, Drogen, oder familiäre Probleme aus der Bahn geworfen.
In Medjugorje finden sie ein zu Hause, ohne Fernseher, Radio, Handy,
ohne Internet, leben sie im Gebet, arbeiten unentgeltlich, bekommen dafür Essen und Unterkunft und was sie erwirtschaften spenden sie in die Mission. Wir erhielten Einblick in verschiedene Einrichtungen
wie in ein Frauenhaus, wo Mädchen und Frauen leben, die Gewalt
erfahren haben.
Genauso in ein Kinderheim, wo Waisen und abgeschobene Kinder leben. Medjugorje ein Ort, wo alles seinen Platz hat, wo die Kirche lebt, wo auch für die Platz ist, die aus der Bahn geworfen wurden.
Medjugorje ist als Marienwallfahrtsort noch nicht anerkannt, aber es ist eine Stätte des Gebetes, wo die Mutter Gottes, oder Gospa wie sie genannt wird, eine Botschaft der Hoffnung mitteilt die lautet: Friede, Umkehr, Beten, Fasten, Buße, fester Glaube, Liebe, Vergebung, Eucharistie und Beichte. Nicht mit unverständlichen Parolen, sondern mit einfachen und verständlichen Worten gibt Maria eine Botschaft weiter, deren Inhalt eigentlich das Evangelium ist.
Sie tut es einfühlsam und doch mahnend. Sie will uns hinführen zu Jesus ihrem Sohn und sie will uns sagen, es ist Zeit für jeden, Gott steht vor der Tür, verlass dich darauf, lass dich auf ihn ein und vertrau ihm.
Im Rahmen eines Gemeindenachmittags am Dienstag, den 7. Oktober werde ich im Pfarrheim in Neufra um 14 Uhr noch einmal auf diese Wallfahrt eingehen unter dem Thema:
„Medjugorje, Wallfahrtsort auf Widerruf oder Geschenk des Himmels.“ Herzliche Einladung! Werner Eisele, Diakon

2014 Familienwallfahrt

1.Familienwallfahrt nach Medugorje

Hochwürdiger Herr Pfarrer (Name)
Für viele gläubige Katholiken ist Medugorje wie eine Oase Gottes, dort können sie seine Nähe und unendliche Liebe besonders stark spüren.
Auch mein Mann und meine drei kleinen Kinder haben mich schon dorthin begleitet und waren tief beeindruckt und berührt. Deshalb freut es uns besonders, dass Herr Adelbert Imboden zum ersten Mal eine Familienwallfahrt nach Medugorje organisieren wird, die wir Ihnen besonders ans Herz legen möchten.
Wir bitten Sie, das beigelegte Informationsblatt an Ihr Anschlagebrett zu hängen und diese Wallfahrt auch in der Messe zu verkünden. Es wäre auch schön, wenn Sie dieses Informationsblatt kopieren und zum Mitnehmen auflegen könnten.
Die Zukunft unserer Kirche liegt im starken Glauben unserer Kinder.
Herzliches Vergelt’s Gott für Ihre Mithilfe.
Freundliche Grüsse aus dem sonnigen Saas-Fee

2013 M.D.

Hoi Adelbert
Wollte mich nur nochmals kurz bedanken für die tolle Wallfahrt. Hat mir sehr gefallen. Gutes Programme und viele gute Denkanstösse. Mach einfach weiter so. Weiterhin viel Kraft und Mut.
Herzliche Grüsse MD
PS: Im Bus zurück nach Dubrovnik hast du noch ein schöner Denkanstoss qeben, sofern du du mir den noch per Mail zusenden kannst wäre es toll.

2013 J.T.

Hoi Adelbert
Die DVD mit einigen Fotos von unseren wunderschönen Ferien ist seit heute unterwegs ins Wallis.
Hoffentlich kannst Du etwas davon brauchen.
Wir haben die letzten drei Jahre immer auf dem Rückweg von unseren Ferien eine Nacht in San Damiano verbracht.
Auch dies ist ein ganz spezieller Ort für mich.
Nun haben wir uns dieses Jahr entschlossen nach Medjugorje zu gehen. Unsere Bedenken waren, dass es Mario vielleicht zu viel wird. Ich hatte auch das Gefühl, dass der Ort vielleicht zu touristisch wäre.
Wir sind froh, dass nichts von unseren Bedenken eingetroffen ist. Wir haben schon auf der Busfahrt von Split nach Medjugorje gespürt, dass wir am richtigen Ort angekommen sind. Dies bestimmt auch dank Deiner schönen Worte und Gebete.
Danke für Deine mutige Entscheidung, die Du vor Jahren getroffen hast diesen Weg zu gehen.
Ich musste gleich am Montag wieder arbeiten. Irgenwie war es für mich wie ein Kulturschock. Gott sei Dank haben wir den Schwung von Medjugorje mitgenommen und beten jeden Tag zu Hause miteinander. Um den Glauben in die Arbeitswelt zu tragen, fehlt mir leider noch der Mut.
Wir hoffen, dass wir diese Reise wieder zusammen wiederholen können.
J.T.

2013 H.N.

2013 H.

Lieber Adelbert,
die Gospa hat mich wie durch ein Wunder, eingeladen.
Ich folgte IHREM Aufruf, habe tiefste Gnade, Heilung und Segen erfahren in Medjugorje.
Ich danke Gott, Maria, meinem Ehemann für dieses wunderbare Geschenk;
Dir, Pfarrer Remigius und allen Menschen, die mich in dieser Woche segensreich begleiteten.
Noch nie war ich dem Himmel so nahe.
Ich habe die Vergebung der Sünden erfahren, wurde befreit von tiefster Last und Schuld.
Ich kann jetzt Zuhause mit dieser neuen Befreiung in tiefem Frieden wieder neu beginnen.
Kann wieder aufatmen, wurde von meinen Ängsten befreit, mir wurde das Leben neu geschenkt und fühle mich wie neu geboren.
Meine Gebete wurden erfüllt: Ich konnte der Gospa begegnen, und ich spüre jetzt von Herzen: Sie ist da, und ist mit mir in mein Zuhause gekommen.
Die letzte Zeit in Medjugorje dachte ich oft, Dich hat Jesus berufen, wie damals den Petrus beim wundersamen Fischfang und dieses Bild ist mir oft vor Augen.
Hab Dank, dass Du Deiner Berufung gefolgt bist.
Pfarrer Remigius ist in meiner unmittelbaren Nähe und begleitet mich. Kann sich der Himmel noch mehr öffnen?
Wir sehen uns wieder, vielleicht als erstes bei Franz und der MarienGrotte.
Gott schenke Dir und Deiner Frau die Kraft, diesen authentischen Glaubensweg weiter gehen zu können, und ich bin mir absolut sicher, es folgen Euch die Begeisterten.
I. d. S ..
einen herzlichen Gruß an Dich und Deiner Frau und ich freue mich sehr auf das Wiedersehen
Seid behütet
herzlichst
H.

2013 E.K.

Hallo lieber Adelbert
Noch immer erfüllt mit Gnaden aus Medugorje teile ich Dir mit, dass diese Pilgerreise mir unendlich viel gebracht hat. Ich war und bin seither irgendwie mit solcher tiefer Ruhe und Zufriedenheit unterwegs und voll Begeisterung erzähle ich meinen Angehörigen, meinen Mitchristen in Oberurnen was ich alles empfunden habe durch diesen grossen Gnadenort. Auch höre ich täglich Musik ab einer CD / Herr Heile Mich / die ich im Tiberias - Buchladen gekauft habe und meistens schaue ich abends um 18.00 Uhr via Internet live die Heilige Messe und fühle mich wieder vor Ort. Ich darf Dir versichern, mit dieser tiefer Erfüllung und Verstärkung im Glauben bin ich noch nie von einer Wallfahrt heimgekehrt.
Ich danke Gott und unserer lieben Gospa, dass er mir / uns Oberurner einen so begnadeten neuen Pfarrer geschickt hat. 'Er ist ein wunderbarer liebenswerter Mensch und ich habe ihm und seiner Mama erklärt und versprochen, dass ich alles daransetzen werde, dass X wegen seinen Vorgesetzten nie mehr weinen muss. Es ist sicher eine Fügung Gottes, dass ich nun durch X diese mir unvergessliche Wallfahrt erleben durfte.
Mit Freuden habe ich bereits 40 Lieder zusammengestellt, die ich sodann als neues Gesangsheft drucken lassen möchte. Den Entwurf habe ich X auch schon gezeigt, doch ich brauche ja seine Hilfe und nun kommt das "kleine Problem" die Zeit wird bis im Januar mit dem Fertigstellen nicht reichen. X meinte, er benötige doch auch eine gewisse Zeit um eventuell, wo ohne, auch die Note für das jeweilige Instrument anzufügen. Ich habe ihm erklärt, ich werde versuchen ihm mit Liebe Druck zu machen J. Er wird dies schon angehen, doch eben er braucht Zeit und ich Geduld. Ja, wie heisst es so schön ....... Geduld will und soll Weile haben. In Druck gehen die Hefte erst nach Deinem ok.
X meinte, somit müsste Adelbert unserem schönen Kanton Glarus nochmals einen Besuch abstatten.
Nun lieber Adelbert danke ich Dir nochmals für Deine Reiseleitung, für Dein grosses Wissen über Medugorje und Deine Gebete. Möge Gott Dich weiterhin beschützen und Dir viel Kraft schenken, damit Du noch zahlreichen Menschen diese grosse Gnade vermitteln kannst.
In christlicher Verbundenheit grüsse ich Dich herzlich
E.K.

2013 A.

2012 Sr. O

2012 R. & M.

2012 P.O. St

Sehr verehrte, liebe Adelbert und Edith,
vor wenigen Tagen erhielt ich ein Mail von Ch.H., in dem sie mich geistigerweise mit Ihnen bekannt machte.
Ich beglückwünsche Sie zu Ihrer Mission, die Sie sich zur wohl Ihrer schönsten Aufgabe zu eigen gemacht haben: Die Menschen zu Maria zu führen, damit Maria sie dann zu ihrem göttlichen Sohn Jesus, unserem Herrn und Heiland, führen kann. Seit Maria unter dem Kreuze stand und dort von Ihrem göttlichen Sohn, uns zur Mutter gegeben wurde, ist das ihre wichtigste Aufgabe. Deswegen kommt sie immer wieder zu uns Menschen, da wir uns so leicht von Gott entfernen, so wie sie es in ihren Erscheinungen in Montichiari, als Rosa Mistica, mitteilt.
In Medugorje erfüllt sich das ja auf ganz eindringliche Weise, und ganz besonders auch in Guadalupe, wo Sie in den nächsten Tagen hinfliegen, wie Christa mir mitteilte. Ohne die Erscheinungen der Gottesmutter in Guadalupana gäbe es das Christentum in Lateinamerika nicht. Und Guadalupe ist ja so innig mit Medugorje geeint mit einigen Nuancen, auf die Maria selbst hinweist als sie gefragt wurde, worin der Unterschied bestehe:
in Medugorje erscheine ich und in Guadalupe bin ich immer zugegen.
Auch das dürfen wir sicher symbolisch verstehen, denn überall wo Maria geliebt und angerufen wird, erscheint sie und ist sie zugegen, sonst wäre es ja Unsinn, Sie im Gegrüsst seist Du Maria anzurufen mit den Worten: Bitte für uns, jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Lieber Adelbert und Edith, nehmt auch mich mit unserer ganzen Mission in Euren Herzen mit nach Guadalupe. Gestern durften wir ein grosse Freude erleben. Der Erzbischof von Guayaquil hat fünf Priester und drei Diakone geweiht. Drei dieser Priester und ein Diakon sind aus unserem Werk hervorgegangenen und sind nach unserer Spiritualität marianisch geprägt. Es ist uns ein wichtiges Anliegen gerade die religiösen Berufungen zum Priestertum und zum religiösen Leben zu fördern. So haben ich in der von mir gegründeten Gemeinschaft der Gottgeweihten Laienmissionarinnen, die 25 Mitglieder zählt, neun Anwärterinnen, die sich in einer vierjährigen Einführung, die sie bei mir auf der Missionsstation verbringen, auf die Hingabe an Gott vorbereiten. Es ist ja so wichtig, dass es überzeugte, Gott liebenden Priester und Missionarinnen gibt, die in unserer glaubenslosen Zeit Zeugnis ablegen.
Diese meine für mich wichtigste Aufgabe freilich hat auch seinen Preis. Für all diese Menschen aufzukommen in ihrem Studium und geistigen und leiblichen Wohlergehen ist ähnlich der sorgenden und liebenden Hingabe der Eltern für ihre Kinder. So hat es mich mit ganz grosser Freude erfüllt, dass Sie, wie mir Ch. mitteilte, uns in unserer Aufgabe mit so grossmütig unterstützen. Möchte Ihnen von Herzen danken und Vergellt´s Gott sagen, lieber Adelbert und Edith.
Ja, Mögen Christus und Maria Sie und Ihre liebe Familie liebend und beschützend begleiten und Ihnen, vor allem jetzt in der Reise nach Guadalupe, grosse Freude und einen tiefen Frieden schenken in Ihrem Herzen.
In der Liebe des Herrn und der Mutter grüsst Sie in dankbarer Verbundenheit ganz herzlich, Ihr
P.O. St.

2012 M.H.

2012 J.

2012 G. & H.

2012 Engel

2011 S. & M-R

liebä aldebert und liäbs edith
ischä alltag het leider wieder agfangu!:-)
äs ischt schwer gsi, na so ner wuchu sich wieder hiä chännu izläbe!
merci viel mal fer die unvergässlich zit mit eiw in medjugorje.
iähr heit das wieder abnermal güet gmacht.
fer isch heitis kei schöneri flitterwuchu als da chännu gä!
gfreiu i schu wieder ufe herbscht!
wischu eiw alls güeta und numal danke viiiiiiiiiiiiiiel mal!!!!
liebe grüess

2011 R.

Lieber Adelbert
mit grossen Interesse und voller Erwartung habe ich die Sendung über Medjugorje unter deiner Wallfahrtsleitung erlebt. Eine grosse Sehnsucht ist nach Medjugorje und der Gospa, Königin des Friedens, in mir hochgekommen. Freunde und Bekannte, anderer Konfessionen, haben mir versichert, dass sie die starken, friedvollen Schwingungen von Medjugorje gespürt haben.
Mögest du weiterhin viele Leute zu diesem und zu andern Gnadenorten führen können. Für die kommenden Festtage wünsche ich dir und deiner Frau Gottes Segen,Licht, Frieden und Gesundheit und im Neuen Jahr viel Zuversicht und Kraft, In Verbundenheit, R.

2011 Lieber Adelbert

2011 Jugendfestival

Seit vielen Jahren war es mir ein Bedürfnis, einmal nach Medjugorje zu gehen, da ich sehr viel Positives von diesem Wallfahrtsort gehört habe. Zusammen mit einem Katecheten, einigen jungen Menschen aus der Ostschweiz und rund 100 Jugendlichen aus der ganzen Schweiz durfte ich einige wundervolle Tage an diesem Wallfahrtsort verbringen. Dabei konnten wir miterleben, wie 50'000 junge Menschen aus über 60 Ländern gemeinsam den Glauben feiern. Täglich haben sie miteinander gebetet, eine sehr eindrückliche Eucharistiefeier gestaltet und eine besinnliche und andachtsvolle Anbetung bewusst mitgemacht. Besonders bewegt hat mich dabei, dass junge Menschen aus der ganzen Welt, die fast 50 verschiedene Sprachen sprechen, eine Woche lang in Frieden und Eintracht zusammenleben, sich im Glauben verstehen, singen, den Rosenkranz beten aber auch still in der Anbetung verharren können.
Eine besondere Freude war es, am Morgen früh den Kreuzberg oder den Erscheinungsberg zu besteigen und an diesen Gnadenorten im Bewusstsein zu beten, dass hier Marie erschienen ist.
Auch die über 500 Priester aus der ganzen Welt, die gemeinsam die Messe zelebriert, Beichte gehört oder seelsorgerliche Gespräche geführt haben, gaben ein eindrückliches Zeugnis für unsere lebendige Kirche.
Viele Jugendliche fühlen sich im Glauben alleine und oft einsam. Zu sehen, dass auf der ganzen Welt sehr viele gleichgesinnte junge Menschen auch in der Katholischen Kirche den Weg mit Jesus gehen, gibt ihnen Mut und Kraft für ihren Glaubensweg. Gestärkt von diesen erfüllten Tagen kehren sie dann voller Zuversicht heim in ihre Familien, Arbeitsplätze und Kirchgemeinden, wo sie neu den Glauben bezeugen und tatkräftig in ihrer Ortskirche mitwirken. Ganz besonders beeindruckt hat mich auch das Zeugnis von rund 150 Jugendlichen, die sich ernsthafte Gedanken machen, allenfalls Priester zu werden oder in ein Kloster einzutreten.
Für mich war dieses Glaubensfest wie Exerzitien, die dazu beitragen, uns Christen wieder Kraft und Nahrung für den weiteren Glaubensweg in unseren Familien und Gemeinden zu geben.
Ich bin sehr sehr glücklich, dass ich dies erleben durfte und würde mir wünschen, dass viele junge und junggebliebene Gläubige die gleichen Erfahrungen machen könnten. Ich wünsche mir sehr, diesen Ort noch oftmals besuchen zu können und bete dafür, dass meine ganze Familie mitkommen und an diesen wundervollen Erfahrungen teilnehmen und im Glauben weiter wachsen kann.
B.S.

2011 Herbstgrüsse

2011 Gruss aus St. Ursula

Wallfahrt nach Medjugorje
Vom 12.-18. September 2011 durfte ich an einer Wallfahrt nach Medjugorje teilnehmen.
An der Küste des adriatischen Meeres entlang war ich sehr überrascht von der Kargheit der Landschaft. Stundenlang sah man fast nur Steine und Laubsträucher oder -bäume. Die Autobahn ist sehr gut ausgebaut, es gab aber nur wenig Verkehr. Die letzte Strecke fuhren wir durch eine kurvenreiche, schmale Strasse. Am Grenzübergang zu Bosnien Herzegowina mussten wir erfahrungsgemäss länger warten. In Medjugorje sahen wir bald einmal die Wallfahrtskirche und das grosszügige Gelände ringsum. Überrascht war ich auch von der herrschenden, regen Bautätigkeit. Die Hauptstrasse ist breit und gut ausgebaut, die Trottoirs lassen zu wünschen übrig. Entlang der Hauptstrasse gibt es viele Geschäfte mit Andachtsgegenständen und sogar einen Supermarkt. Das Land liegt zum Teil brach, teils ist es als Bauland vorgesehen, zum andern fehlt es an Wasser zum Bewässern.
Während unserem Aufenthalt war es heiss, so zwischen 34 -36 Grad. Um der Hitze ausweichen und auch um ungestörter beten zu können, unternahm unsere Gruppe den Weg zum Erscheinungs- und Kreuzberg morgens um 04.00 bzw. um 04.30 Uhr. Mit Taschenlampen ausgerüstet, gingen wir den schwierigen, steilen und steinigen Aufstieg. Ich habe bei uns nie einen so schlechten Weg gesehen! Beim Erscheinungs¬berg musste ich schon hei der zweiten Station aufgeben. Den Aufstieg hätte ich wahrscheinlich geschafft, aber den Abstieg habe ich meinem angeschlagenen Knie nicht zugetraut.
Vor den Erscheinungen der Muttergottes war Medjugorje ein kleines, armes Dorf im kommunistischen Jugoslawien. Der steinige, trockene Boden gab nicht viel her. Von jeher mussten die Leute auswandern. Auch zwei Väter der Seherkinder haben als Gastarbeiter in Deutschland das Brot für ihre Familien verdient. Die Seherkinder waren ganz normale Kinder. Sie unterschieden sich in nichts von den übrigen Jugendlichen. Warum wohl ist die Muttergottes in Medjugorje erschienen? Im Erwachsenenalter haben alle sechs Seher eine Familie gegründet. Die Muttergottes überliess ihnen diesbezüglich ihre freie Entscheidung. Ich glaube, Gott wollte der Welt zum Bewusstsein bringen, welchen Wert die Familie für die Gemeinschaft hat, und dass sie zu schützen und zu achten ist.
Was mich in Medjugorje am meisten beeindruckte war das Gebet, die vielen anwesenden Priester (bei der Abendmesse teilten 45-50 Priester die hl. Kommunion aus), und die grosse Schar der Beichtenden! Bei unserer Wallfahrt im September waren während einer Woche 40-45000 Pilger anwesend. Bei der Jugendwallfahrt im August 2011 waren es etwa 65‘000, davon 124 aus dem Oberwallis.
Trotz der vielen Pilger aus allen Sprachgebieten und Nationen herrschte im Heiligtum und der Umgebung Ruhe und Disziplin. Ein beson¬deres Erlebnis sind die Abendgottesdienste. Um 18.00 Uhr begann jeweils das Rosenkranzgebet, um 19.00 Uhr die Eucharistiefeier und um 20.00 Uhr die eucharistische Anbetung. In den Sommermonaten und im Herbst werden die Gottesdienste am Abend am Aussenaltar gefeiert. Es hat dort 51000 Sitzplätze und noch dazu viel freien Raum. Dank der sehr guten Lautsprecheranlage kann man das Geschehen in der Kirche und der ganzen Umgebung gut mitvollziehen. Beim Rosenkranz wird jedes Geheimnis in einer anderen Sprache gebetet. Jeder Pilger kann in seiner Muttersprache mitbeten. Ich staunte, wie rasch man in den Rhythmus hineinkommt.... Bei der heiligen Messe werden die Epistel, das Evangelium und die Predigt simultan übersetzt. Mit einem klei¬nen Radio und Kopfhörer kann man alles gut verstehen. Es geht aber 16 auch ohne diese Hilfsmittel. Einzelne Teile werden in lateinischer Sprache gebetet oder gesungen. Die Sicht auf den Altar ist von allen Seite her möglich. Umrahmt werden die Feiern immer wieder durch kurze Gesang-oder Musikeinlagen. Gegen ca. 19.30 Uhr begann langsam die Nacht anzubrechen. In der dichten Gebetsatmosphäre vergingen die drei Stunden der Abendgottesdienste wie im Fluge.
Man hört immer wieder sagen, Medjugorje sei der „Beichtstuhl der Welt“. Im Osten des Kirchplatzes hat es 16 geschlossene Beichtstühle. Bei grossem Andrang genügen diese nicht. Die Priester nehmen dann 2 Stühle und richten damit im Freien einen „Beichtplatz“ ein. Auf einem Schild ist jeweils angeschrieben, welche Sprache der Beichtvater spricht. Da Maria zur Beichte aufruft, sorgt sie auch dafür, dass genügend Priester anwesend sind. Sie zeigt eine grosse Hochachtung für die Priester. Als Stellvertreter ihres Sohnes erteilen sie die Absolution, und sprechen auch die Wandlungsworte in Christi Namen.
Maria lädt uns zur monatlichen Beichte ein. Gegenstand der Beichte ist nicht nur die Sünde, sondern auch die unterlassene gute Tat. Das grösste Gebot ist die Gottes-und Nächstenliebe. Wer könnte behaupten, dass er Gott genug Ehre und Dankbarkeit bezeugt und seinen Willen immer erfüllt? Und wer schenkt seinem Nächsten immer Respekt, Achtung und Hilfe? Kein Mensch ist vollkommen. Ohne Versöhnung mit Gott und unserem Nächsten können wir keinen Frieden schaffen. So ist es logisch, dass die „Königin des Friedens“ zur Beichte und damit zur Versöhnung mit Gott und dem Nächsten aufruft. In Medjugorje wird viel für die Priester gebetet. Viele junge Männer erhielten dort ihre Berufung zum Priestertum. Kardinal Schönborn sagte einmal, ohne Medjugorje könnte er die Priesterseminare in Wien schliessen. Vielleicht wäre dies auch für unsere Diözese ein Tipp, um mehr Priester Berufungen zu erhalten.
Sr. Ines Maria Nanzer
Aus dem Heft „ Gruss aus St. Ursula“ Nummer 4 – Nov./Dez./Jan. 11/12

2011 Grotte Hausen 2

2011 Grotte Hausen 1

2011 E

2011 Danke

2010 September

2010 R.S.

Von Adelbert Imboden und seiner Frau sehr gut organisiert, erlebten meine Frau E., besser unter dem Rufnamen L. bekannt, unser Sohn D. und ich im Herbst 2010 eine schöne und besinnliche Wallfahrt in Medjugorje.
Wir waren in einer starken Gruppe, in welcher die Chemie stimmte und jeder für jeden da war. Ein besonders geistiger Eckpfeiler in der Gruppe waren sicher Daniel, Prior vom Simplon Hospiz, und die beiden Schwestern, Helen und Bernadette vom Kloster St. Ursula in Brig.
Für meine Frau war diese Wallfahrt ein besonders wichtiger Anlass. Ein Anlass der Danksagung. Am 19.März 2009 (St. Josef ) erlitt sie einen doppelten Hirnschlag. Nach ihrem Erwachen im Spital hat sie laut Maria um Hilfe angerufen. Und die Mutter Gottes hat geholfen. Nach längerer Zeit im Spital in Visp und der Reha in Leukerbad war meine Frau bald wieder soweit, dass sie den Haushalt wieder selbständig führen konnte. Für uns ein kleines Wunder. Für diese Hilfe hatte meine Frau versprochen, in Medjugorje der Mutter Gottes zu danken. Auf der Wallfahrt nun waren alle bestrebt, wenn immer
nötig, ihr beizustehen. Dafür möchte ich allen meinen herzlichsten Dank aussprechen.
Unser Dank gehört aber auch Adelbert und Edith für die sehr gute Organisation.
Persönlich war ich schon mehrmals in Lourdes, aber noch nie in Medjugorje. Nun war aber für mich ein Vergleich nahe liegend. Rein geistig betrachtet sind die beiden Orte wohl gleich einzuschätzen. In beiden Orten fühlt man die Nähe der Mutter Gottes. Lourdes mag wohl grösser und bekannter sein und ich erlebte da einen unvergesslichen Nachmittag, als ich einmal völlig allein den Kreuzweg „ machte." Dagegen gefiel mir Medjugorje besonders gut, weil wir uns immer wieder trafen, jeder für jeden da war und wir viel in der Gruppe beteten und sangen.
Wenn ich so zurück denke kommt mir manche Aussage von Adelbert in den Sinn. So etwa als er auf der Hinfahrt sagte, Maria habe jeden von uns persönlich gerufen.
Denkste habe ich zu mir gedacht. Ich bin ja doch nur mitgekommen, weil mich meine Frau so bearbeitete mit ihr und mit Daniel mitzukommen. So kam ich beinahe widerwillig und nur darum mit, weil ich ihr einen Gefallen tun wollte. Und hätte mir jemand gesagt, dass wir jeweils zum Tagesabschluss noch so in etwa 3 Stunden bei Rosenkranz, Messe und Anbetung vereint sein würden, hätte ich wohl gesagt: aber ohne mich!
Dann fühlte ich jedoch, dass die Aussage von Adelbert doch stimmte. Maria, von der ich Glaubte, dass sie mich doch nicht persönlich kenne und wohl viel Wichtigeres zu tun habe als mich zu rufen, hatte halt doch gerufen! Auch das abendliche Gebet verging jeweils wie im Fluge.
Auch die Aussage von Adelbert, dass er in der Jugend das Beten auf später verschieben wollte, hatte mich sehr berührt. Auch mir ging es so. In meinen Schuljahren hatten wir ja am Sonntag noch die Vespern. Mir war da der Fussball aber wichtiger. Zum Beten wird man doch wohl im Alter noch Zeit genug haben. Nun aber weiss ich, Gott und die Mutter Gottes sind nicht nur irgend welche mystische Wesen, sondern sie leben mitten unter uns.
Und für diese Erkenntnis muss ich sehr dankbar sein. Es hätte ja auch anderst kommen können. Was wäre den gewesen, wenn ich früher gestorben wäre? Wenn mir Gott die jetzige Zeit nicht gegeben hätte? Möglich, dass auch der doppelte Hirnschlag meiner Frau ein Fingerzeig Gottes war mich auf das Wesentliche zu besinnen. So muss ich schliesslich auch meiner Frau danken, dass sie nicht locker liess bis ich in die Wallfahrt einwilligte.
Zum Abschluss noch mein Fazit : Gott zeigt jedem Menschen, auch den Sündern, den richtigen Weg. Gehen müssen wir ihn selber. Und die Mutter Gottes, ob in Medjugorje, Lourdes oder wo auch immer, ist eine immerwährende Hilfe diesen zu begehen. Man muss ihr nur vertrauen!
R.S.

2010 Pilgertreffen

Burladingen
Medjugorje-Grotte feierlich geweiht
Von Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 01.09.2010 um 17:32
Bei den Fischteichen zwischen Hausen und Burladingen ist eine Medjugorje-Grotte mit Marien-Statue eingeweiht worden. Foto: Schwarzwälder-Bote
Burladingen (hp). Über 160 Teilnehmer trafen sich auf dem Anwesen von Franz und Peter Emele beim Fischweiher zwischen Burladingen und Hausen zu einem Medjugorje-Treffen, bei dem auch eine neu erbaute Grotte eingeweiht wurde.
Franz Emele und Karl Locher organisieren seit vielen Jahren jährlich eine Wallfahrt nach Medjugorje in Bosnien-Herzegowina. Mit dem Flugzeug geht es nach Split um dann mit dem Bus weiter nach Medjugorje. In Medjugorje führt Pilgerleiter Adel Imboden die Gruppe. Medjugorje ist der zur Zeit meist besuchte Marien-Wallfahrtsort der Welt. Bei der letzten Wallfahrt im Juni dieses Jahres kaufte Franz Emele eine Marien-Statue und brachte diese nach Hause. Dann kam die Überlegung wo man diese Marien-Statue aufstellen sollte. So entstand die Idee, bei dem Weiher von Franz und Peter Emele eine Grotte bauen zu lassen. Bei der Verwirklichung standen zahlreiche Helfer zur Verfügung.
Das jüngste Medjugorje-Treffen wurde mit der Einweihung der Grotte verbunden. Die Teilnehmer kamen aus Neufra, Harthausen, Bitz, Gammertingen, Trochtelfingen, Steinhilben, Hettingen, Bitz, Burladingen, Balingen, Meßkirch und dem Bodenseeraum. Auch acht Personen aus der Schweiz nahmen an dem Treffen teil.
Karl Locher konnte neben den zahlreichen Besuchern auch Pfarrer Hans Locher aus Heinstetten, Diakon Werner Eisele aus Neufra sowie den Pilgerleiter Adelbert Imboden aus der Schweiz begrüßen. Pfarrer Hans Locher weihte die Medjugorje-Grotte feierlich ein. Das "Ave Maria", gespielt von Helmut Wessner auf der Klarinette, war mit ein Höhepunkt bei der Einweihungsfeier.
In wochenlangen Arbeitseinsätzen erstellten Franz und Peter Emele mit einigen Helfern die Grotte, die nun neben dem Teich einen würdigen Platz hat. Zwischendurch wurden viele Lieder gesungen.
Die nächste Wallfahrt findet vom 4. bis 10. September statt und ist bereits ausgebucht.

2010 November

2010 Mai R.

Lieber Adelbert,
Ich möchte mich bei dir nochmals ganz herzlich bedanken für die wunderbare Begleitung in Medjugorie durch die berührenden Gebete, Lieder, Vorträge...
Mit meinem Herzen und mit meinen Gedanken bin ich immer noch in Medjugorie.... und so Gott will, gehe ich bestimmt nochmals mit eurer Begleitung dorthin.
Ich habe dir ja gesagt, dass ich am letzten Morgen eine tiefe Begegnung erfahren durfte.
Also ich kam um ca. 7.30 aus der Kirche und ich wollte nochmals zum Grab von Pater Slavko. Bei der grossen Jesusstatue waren viele Menschen, deshalb blieb ich etwas stehen und schaute nochmals auf den Erscheinungsberg und Kreuzberg. Dann kam Gedanke, schau zur Sonne. Ich schaute auf und sah plötzlich ein helles Licht erstrahlen, es schaute aus wie ein rundes Fenster. Und plötzlich kam ein Finger hinter den Wolken zum Vorschein und fing an, das strahlende Fenster mit dem Finger zu putzen rundum. Immer wieder kamen schwarze Wolkenschwaden, die das strahlende Licht bedecken wollten, doch der Finger hat es immer wieder weggewischt.
Dann hörte ich, wie wenn jemand sagen würde, komm ich zeig dir etwas und das Gefühl, schau so ist es mit dir, in Wirklichkeit kannst auch du so strahlen, lass dich nicht von Schwerem eindunkeln, dahinter ist das Licht, das göttliche Licht....
Jetzt dachte ich, oh mein Gott, jetzt spinnst du, das hast du dir eingebildet, mein Herz klopfte wild und ich zitterte am ganzen Körper.
Ich bekam dann den Gedanken, geh in die Wiese hinaus, weg von den Menschen. Ich habe immer noch an mir gezweifelt, ob ich mir das was ich gesehen habe, vielleicht einbilde. Vorsichtig schaute ich danach nochmals zum Himmel und wieder, genau das Gleiche passierte. Doch dann bildeten sich Gesichter in diesem Licht und ich durfte unsere liebe Mutter Maria (von der Seite mit Schleier in grau-weiss) erkennen, dann einen Mann mit Bart - Jesus - dann konnte ich ganz gut Pater Slavko erkennen - dann habe ich meinen lieben Mann gesehen und auch ein Kreuz habe ich gesehen.
Ich bekam ganz eine tiefe Liebe in meinem Herzen zu spüren und sie sagten mir, siehst du, wir sind doch alle für dich da, wir sind da und helfen dir. Das war ein wunderschönes Gefühl!
Dann plötzlich öffnete sich der Himmel und ich durfte in die andere Welt sehen. Ich sah eine Klippe und das Meer und wieder ganz stark das Gefühl von einer unendlichen Dankbarkeit und Glückseligkeit.....und einer grossen Liebe .....
Dann bedeckte sich das Licht wieder mit Wolken, doch immer noch blinkte es, es blinkte und blinkte. Ich bin dann zum Grab von Pater Slavko gegangen und es war Gott sei Dank kein Mensch dort. Ich konnte nur noch danke, danke sagen für dieses himmlische Geschenk.
Danach bin ich hinten beim Friedhof hinausgegangen auf das Feld und habe nochmals emporgeschaut, ob das Licht noch da war. Es war immer noch da und es hat immer noch ganz stark geblinkt zwischen den Wolken. Wie ich dann wieder in das Dorf zurückkam war alles weg, es war nichts mehr zu sehen, kein Licht mehr, nichts....
Nun war ich mir sicher, dass ich es mir nicht einbildete.
Ich bin Gott Vater von Herzen dankbar für dieses tiefe Erlebnis. Es hat mich sehr berührt, dass ICH dies sehen durfte und ich kann jetzt noch mehr glauben und vertrauen. Ja und sie haben mir auch gesagt, ich solle es aufschreiben und malen, was ich gesehen habe. Ich habe es gemalt, was ich gesehen habe. Gerne zeige ich es dir bei Gelegenheit.
Ich wünsche DIR und deiner lieben Frau Edith eine gesegnete Pfingstzeit und alles LIEBE und GUTE R.

2010 Jugendfestival Zukunft-CH

Bericht Jugendfestival Medjugorje 2010
Erneut grosser Segen für die Walliser in Medjugorje
Von Reto Widmer, Zukunft CH
MEDJUGORJE (BiH). Auch dieses Jahr reisten ca. 50'000 Jugendliche und Junggebliebene aus der ganzen Welt ins südwestbosnische Medjugorje, um dort am 21. Jugendfestival teilzunehmen. Gegen 200 Personen aus der ganzen Schweiz, davon allein XXX aus dem Oberwallis, feierten in der ersten Augustwoche den Katholischen Glauben und die seit 1981 dort stattfindenden Erscheinungen der Gottesmutter Maria.
Allein schon die Lage Medjugorje's ist speziell: Das Dorf liegt im einzigen Gebiet des Staates Bosnien-Herzegowina, welches von Zugehörigen des kroatischen Volks und somit überwiegend von Christen bewohnt wird. Wie schon im portugiesischen Fatima hat sich die „Gospa", wie Maria lokal genannt wird, einen landwirtschaftlich äusserst kargen, abgelegenen und genau an der Grenze Christentum-Islam liegenden Ort für ihre Erscheinungen und Botschaften ausgesucht. An Fatima erinnern auch die Umstände der Erscheinungen: Sechs inzwischen erwachsenen Hirtenkindern, welche am 24. Juni 1981 gegen 18 Uhr ihre Schafe auf einer sehr unzugänglichen, verkarsteten Anhöhe im Süden von Medjugorje weideten, ist die Gospa erstmals erschienen, um die Welt „ein letztes Mal aufzurufen, umzukehren" und den Weg ihres Sohnes Jesus einzuschlagen und damit das ewige Leben zu erlangen. Wenig östlich des Ortes stehen Warnschilder, welche auf die nach wie vor verminten Böden aus dem serbisch-kroatischen Krieg der 1990er-Jahre hinweisen und nur 15 Autominuten entfernt stehen die Ruinen der zerbombten und zerschossenen Stadt Mostar, die auch heute noch ein erschütterndes Zeugnis abgibt, wozu der Mensch fähig ist, wenn er sich von der Liebe lossagt.
Medjugorje, wo während des gesamten Krieges kein einziger Schuss gefallen ist, hat sich in den vergangenen 25 Jahren vom ärmsten, zerfallenen Bauernweiler ohne jegliche Strom- und Wasserinfrastruktur zu einer der heute meistbesuchten Gebetsstätten der Welt mit westlichem Standard entwickelt. Der Begriff „Wallfahrtsort" trifft für Medjugorje genau genommen (noch) nicht zu, da dieser „grösste Beichtstuhl der Welt" von der Kirche noch nicht als Wallfahrtsort anerkannt ist. Die Erscheinungen Mariens sind bis heute nicht abgeschlossen und lassen deshalb noch keine wissenschaftliche Untersuchung, welche die Echtheit bestätigen könnten, zu. Tatsache ist jedoch, dass an diesem mystischen Ort seit 1981 abertausende von Spontanbekehrungen, von seelischen und körperlichen Heilungen und anderen aussergewöhnlichen Ereignissen stattgefunden haben, so z.B. der extreme Lebenswandel von Schauspieler Jim Caviezel, der im Film „The Passion of Jesus Christ" mehrfach ausgezeichnet die Hauptrolle des gekreuzigten Jesus gespielt hat.
Es war auch dieses Jahr ein unvergleichliches Glaubensfest an einem Ort, an dem man förmlich spürt, wie der Himmel darüber offen ist. Die Oberwalliser Schar, welche regelmässig etwa die Hälfte aller Schweizer Jugendfestbesucher ausmacht, ist per Flugzeug oder per Car mit dem Briger Veranstalter Adelbert Imboden angereist. Das Tagesprogramm gestaltete sich auch diesmal vielfältig: Der Morgen und der spätere Nachmittag steht jeweils unter dem Motto „Lobpreis und Zeugnisse", wo man die Erlebnisse, welche berühmte Personen in Medjugorje gemacht haben (u.a. auch die Seher), aus ihrem eigenen Mund live geschildert bekommt. Diese reisen extra für das Festival an. Das Morgen- und Mittagessen kriegen die Pilger jeweils in der familiären Wohnpension serviert, was die Möglichkeit zum Austausch und zum Kennenlernen Gleichgesinnter gibt. Shopping, Kaffee, Glaceessen und vielleicht sogar ein Jässchen gehören für die meisten genauso zum Savoir-vivre am früheren Nachmittag wie auch eine Siesta während der grössten Hitzezeit.
Alternativangebote wie ein Ausflug zum Baden am Meer oder bei nahegelegenen Wasserfällen stehen normalerweise jedes Jahr zur Wahl. Sogar der monatlichen Erscheinung der Gospa, welche der Seherin Myriana bis heute zuteil wird, kann jeweils am zweiten August beigewohnt werden, wobei es ganz im jesuanischen Sinne Myriana vorbehalten ist, die Gottesmutter live zu sehen. „Selig sind die, welche nicht sehen und trotzdem glauben" gilt auch in Medjugorje. Wer während dem Festival Stille, Besinnung und Einkehr sucht, findet diese rund um die Uhr auf dem Kreuzberg bei einmaliger Aussicht, auf dem Erscheinungsberg, in der klimatisierten Kirche oder in der Natur der bäuerlichen Umgebung. Gelegenheit zur Anbetung des Allerheiligsten, zu einem Beichtgespräch oder zum persönlichen Gebet bietet sich genügend.
Den täglichen Höhepunkt bildet das Abendprogramm auf dem grossen Platz hinter der Kirche, wo sich die 50'000 Gläubigen zusammen mit über 500 Priestern aus der ganzen Welt zu Rosenkranzgebeten und der Heiligen Messe versammeln. Die Atmosphäre unter den wehenden Fahnen aus heuer 86 Nationen während der wunderbaren Liturgie und den ergreifenden Medjugorje-Gesängen bei untergehender feuerroter Sonne und der realen Anwesenheit des Herrn in Gestalt von Brot und Wein gehört für gläubige Katholiken wohl zum Schönsten, was sie auf dieser Erde erleben können. Den Tag ausklingen lassen die meisten in einem der gemütlichen Beizlein bei guten Gesprächen, gemütlichem Beisammensein, einer kulinarischen Freude und einem Bier.
Das Einzigartige dieses Jugendfestivals in Medjugorje ist, dass dort alle am gleichen Strick ziehen: Praktisch keine Kriminalität, gegenseitiger Respekt, unbeschwerte Lebensfreude, ein absolut sauberer, geordneter Kommunionempfang in der riesigen Menschenmasse, viel Demut und Selbstlosigkeit, grosse Gottes- und Heiligenliebe sowie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen geistig-seelischen und weltlichen Freuden prägen das wohltuende und enorm stärkende Klima dieser Stätte. Wer – durch viele Schweizer Medien beeinflusst - meint, die Katholische Kirche sei etwas Antiquiertes, Negatives, Lieb- und Lebloses, wird in Medjugorje definitiv eines Besseren belehrt. Leider sind es eher die seelischen und gesellschaftlichen Zustände hierzulande, auf welche letztgenannte Attribute zutreffen. Die Kirche hingegen lebt, vor allem in der Jugend. Ganz speziell in Medjugorje.
Kasteninhalt:
Reto Widmer und Zukunft CH
Reto Widmer, der das Jugendfestival Medjugorje zum sechsten Mal in Folge besuchte, ist Naturwissenschaftler und arbeitet seit 2009 als Redaktor beim Verein „Zukunft CH". Der Verein mit Sitz in Binz ZH setzt sich auf überkonfessioneller christlicher Basis für zukunftstragende Werte und eine Aufwertung der Familie ein. Zukunft CH informiert ausserdem mit dem Magazin „Zukunft CH", dem „Zukunft CH Infodienst" und Fachbroschüren über aktuelle und zukunftsrelevante Themen. Mehr unter www.zukunft-ch.ch.

2010 Jugendfestival Tagebuch

Freitag 30.07.2010
Schon lange habe ich auf diesen Moment gewartet. Ich sehnte mich richtig danach -Und jetzt ist er endlich da! Es ist schon eine halbe Ewigkeit her, seit ich das letzte Mal so glücklich morgens um 04.30 Uhr aufgestanden bin. Es ist soweit! Die langersehnte Reise nach Medugorje steht unmittelbar bevor. Ein wahrhaftig schöner Moment für mich und natürlich auch für die zahlreichen anderen Pilger.
Als dann endlich das letzte Gepäckstück verstaut war und auch der letzte „Morgenmuffel" seinen Platz eingenommen hatte, konnte es endlich losgehen.
Ein letztes Adieu, ein letzter wehmütiger Blick zurück, ein letztes Winken und die Daheimgebliebenen verschwanden aus unseren Blickwinkeln. In Brig wurde unsere Pilgergruppe mit den letzten Mitgliedern komplettiert, und wir machten uns mit 2 vollbesetzten Bussen der Zerzuben Touristik AG auf den langen Weg nach Medugorje.
Kaum hatten wir die Italienische Grenze passiert, mussten wir unseren ersten „Boxenstopp" einlegen. Schnell machte das Gerücht die Runde, der WC-Tank sei am überlaufen...;-) Wie sich aber später herausstellte war das natürlich nur dummes Geschwätz.
Was auf einer Pilgerfahrt natürlich auf keinen Fall fehlen darf ist der Reisesegen.
Dieser spendete in unserem Bus Pfarrer Rainer Pfammatter. Stellvertretend für Pfarrer Pfammatter übernahm dies im anderen Bus unser Reiseleiter Adelbert Imboden. Nach dem Toilettenhalt auf Italienischem Staatsgebiet übernahmen die Gitarrenspieler das Mikrophon. In einem Bus war dies Nadine und im anderen Gerhard. Beide stimmten sofort zu Lobpreis und Gesang an. Diese Gesänge wurden von Zeit zu Zeit von einer Zeile Rosenkranz unterbrochen.
Einige Jugendliche im hinteren Teil des Busses waren aber schon gekennzeichnet von der frühen Tagwacht und schlummerten friedlich vor sich hin, während im vorderen Teil des Busses fromm der Rosenkranz gebetet wurde.
Um 18.00Uhr kamen wir alle gesund und wohlbehalten in Lipica an. Pfarrer Rainer Pfammatter hielt uns zuerst in der Grotte eine wunderschöne Heilige Messe. Anschließend stand der Zimmerbezug auf dem Programm. Nach dem wir die Zimmer bezogen hatten wartete das Abendessen auf uns.
Nach dem Abendessen verschwanden die meisten Leute direkt in ihre Zimmer um sich von den Strapazen der 12-stündigen Busfahrt zu erholen. Nur ein paar „Nachtschwärmer" blieben noch auf und unterhielten sich in der Hotellobby.
Nadine sagte sofort YES als man sie fragte, ob sie am nächsten Morgen um 05.00Uhr ein Morgenlob machen könnte. Und so gingen wir voller Vorfreude ins Bett.

Samstag 31.07.2010
Wie oben erwähnt standen einige treue Sänger um 05.00Uhr schon im Treppenhaus bereit um mit dem Morgenlob zu beginnen. Nach und nach kam auch der letzte „Morgenmuffel", wenn auch noch etwas verschlafen, aus den Federn um Gott zu loben und zu preisen. Das Morgenlob wurde jedoch unerwartet schnell beendet als sich die ersten Hotelgäste wegen des angeblichen „Lärms" beschwerten. Wir akzeptierten dies und ließen sie in Ruhe weiterschlafen. Um 05.30Uhr wurde das Frühstücksbuffet eröffnet, welches nur kurz andauerte, da wir um 06.00Uhr schon wieder losfuhren.
Der zweite Tag der Fahrt verging schneller, weil man nun einander immer besser kannte und die Gespräche interessanter wurden. Alle Grenzübergänge wurden zum Glück ohne weitere Probleme passiert und um 18.00Uhr kamen wir schließlich sehr glücklich und zufrieden in Medugorje an. Schnell aßen wir das Abendbrot und das lästige Gepäck verstauten wir hastig in unseren Zimmern, da um 19.00Uhr auf dem großen Platz die heilige Messe gefeiert werden sollte und das wollten wir uns nicht entgehen lassen.
Nach der Messe war noch Anbetung und Heilungsgebet, welches sehr ergreifend war. Nach dem Programm waren wir dann schon ziemlich müde und wir gingen nach einem schnellen Imbiss im Tomato (dem Schweizer Stammrestaurant) zurück in unsere Pension Franka. In dieser waren wir dieses Jahr das erste Mal, und der erste Eindruck war gut, die Zimmer waren groß und das Essen schmeckte.

Sonntag 01.08.2010
An diesem Morgen stand das Besteigen des Erscheinungsberges auf dem Programm. Um 04.00Uhr starteten wir von unserer Pension in Richtung Erscheinungsberg. Dort am Einstieg trafen wir dann die anderen Schweizer, die nicht bei uns untergebracht werden konnten. Manche liefen barfuss, manche mit leichten Schuhen und andere mit den Wanderschuhen Richtung Kreuzberg. Es ist jedoch zu erwähnen, dass es für unsere Verhältnisse eher ein „Hügelchen" als ein Berg ist. ;-)
Pfarrer Rainer hielt bei jeder Kreuzwegstation eine kurze Betrachtung, über welche man in Stille bis zur nächsten Station nachsinnen durfte. Als wir an dem Ort, an dem Maria zum ersten Mal erschienen war, angelangt waren, hielten wir eine etwas längere Stille und konnten all unsere Gebete, Sorgen und Wünsche der Königin des Friedens darlegen. Am Schluss machten wir eine Marienweihe, manche zum ersten Mal, andere erneuerten sie. Dann stiegen wir von diesem Gnadenort hinunter und beim Blauen Kreuz sangen wir noch ein Lied, bevor wir uns auf den Weg in die verschiedenen Pensionen machten. Wir waren noch ein bisschen zu früh fürs Frühstück und deshalb sangen wir einfach noch einige Lieder vor der Pension. Gerhard und Nadine, mit der Gitarre, und Michel und Christoph, mit dem Bongo, begleiteten die Lieder.
Um 08.00Uhr war dann das Frühstück angesagt.
Um 09.00Uhr war in der Kirche die Feier der Hl. Eucharistie auf Deutsch, welcher Pfarrer Edi Arnold als Hauptzelebrant und Pfarrer Rainer als Prediger vorstanden. Die Schweizer konnten auch die Lesung und die Fürbitten vortragen. Es war ein sehr spezielles Erlebnis, in der wunderschönen Kirche!!
Nach der Messe fuhren wir ans Meer und dort verbrachten wir einen superschönen Tag. Wir waren so viele, dass beide Busse fahren mussten. Danke für die Organisation an Walti, Willy und Co.
Um 16.00 Uhr war das Mittagessen in der Pension Franka angesagt und um 17.00Uhr bereitete Pfarrer Rainer uns „genial" auf die Beichte vor. Er nahm sich dafür sehr viel Zeit. Danke Pfarrer Rainer, dass Sie unsere Herzen für die Liebe des Herrn öffneten! Nach der Vorbereitung galt es nun ernst. Das Beichten war angesagt. Ich kann nur von mir erzählen, und mir erging es so; Ich wusste nicht wo ich anfangen sollte und ich hatte solche Angst in Form von Nervosität und Zweifel. Aber als ich endlich an der Reihe war ging auf einmal alles so einfach! Ich erzählte und erzählte und die Nervosität war wie weggeblassen! Und als der Priester mir die Lossprechung gab, war ich so leicht, so frei, so ohne Schuld und fühlte mich wie neugeboren." Nun konnte das Festival so richtig losgehen!
Um 19.00Uhr fing der offizielle Teil des Jugendtreffens an. Die ganzen Länder stellten sich selber auf ihrer Sprache vor. Für die Schweizer sprach Martin Iten.
Anschließend war dann die Feier der Hl. Eucharistie. „Schon wieder!?", fragen sich jetzt vielleicht manche: „Jawohl!", schon wieder, weil es so unglaublich schön war! Es ist kein Muss, es ist ein Dürfen! Nicht wir laden den Herrn ein, sondern er lädt uns ein.
Der Abend wurde mit der Anbetung beendet, welche wieder wunderschön war. Einfach so persönlich, obwohl ca. dreißig-tausend Leute auf dem Platz waren, kam es einem vor, als sei Jesus nur für dich, für dich ganz alleine, da!!
Am Abend gingen wir (wieder) ins Tomato um den Geburtstag unserer Heimat auch noch würdig zu feiern. Dies taten wir vor allem mit dem Singen der Nationalhymne, welche uns Reto, auf Blättern geschrieben, mitbrachte. Wir sangen vier Strophen, nicht ganz ohne Fehler, aber wir sangen!! ;-)
Nach dem doch recht anstrengenden und ermüdenden Tag waren wir alle froh, endlich im weichen Bett friedlich einzuschlummern.

Montag 02.08.2010
Um 07.30Uhr begann der Tag mit dem Morgenlob, welches von dem Musikteam begleitet wurde. Es ist einfach schön, den Tag mit dem Herrn zu beginnen. Das sollte doch immer so sein?!
Um 08.00Uhr bekamen wir die morgendliche Stärkung in Form von Speis und Trank. Das Frühstück war super!
Um 09.00Uhr, nach einem kurzen Gebet, begannen dann die Vorträge auf dem großen Platz, die auch einen Grossteil des Jugendfestivals füllten.
Zuerst sprach der Salesianerpater, Don Damir Stonjic, über die Sünde. Jede Sünde verschmutzt/vergiftet den eigenen Leib und auch den großen Leib der katholischen Kirche. Also ist die Sünde im Grunde genommen keine private Angelegenheit!
In der Beichte will uns Jesus ganz und gar reinwaschen. Weiter sprach er über ein sehr heikles Thema, die Ehe. Man soll und muss den Ehepartner sehr innig und fest lieben, aber es gibt immer jemand, der dich mehr liebt und den du mehr lieben sollst, diese Person ist JESUS!!! ER ist kein Konkurrent für jemanden, denn ER selber hat ja gar keine Konkurrenz, niemand kann auch nur annähernd soviel geben wie ER! Er sprach auch über die Fruchtbarkeit und machte uns klar, dass sie keine Krankheit ist. Warum also nehmen wir/manche die Pille? Nimmt man Tabletten oder eben Pillen nicht nur dann, wenn man krank ist oder sich nicht gut fühlt? Don Damir schloss seinen Vortrag mit den Worten: „Gott hat jeden so erschaffen wie er/sie ist und er liebt Ihn/Sie so ganz fest!!"
Es folgten noch einige wunderschöne Vorträge, welche auf DVD aufgenommen wurden, also bestellen! ;-)
Um 12.00Uhr begann die Mittagspause. Um 12.30 Uhr bekamen wir in unserer Pension auch zu Essen und anschließend konnte man bis um 16.00Uhr machen was man will, z.B. schlafen oder etwas einkaufen gehen.
Um 16.00Uhr begannen wieder Vorträge. Als erster sprach Pater Ljubo über die Erscheinungen von Medugorje. Er machte uns klar, dass die Mutter Gottes, die Gospa, uns, respektive die Seher ruft und nicht wir Sie! Dies werde manchmal falsch interpretiert. Er sagte auch weiter, dass die Gospa geduldig ist und bleibt, wie halt eine liebe und liebende Mutter ist! Und die Botschaften die Sie den Sehern gibt, kommen alle aus ihrem Herzen und Sie sagt das nicht einfach so, weil Sie muss, sondern Sie meint es wirklich so!!
Als zweite sprach eine junge Frau zu mittlerweile ca. vierzig-tausend Jugendlichen. Ihr Name war Silvia und sie wurde 2004 mit 16 Jahren plötzlich zur Paraplegikerin und konnte ihre Füße nicht mehr bewegen. Zuerst konnte sie es nicht verstehen auf einmal im Rollstuhl zu sitzen, weil sie vorhin eine solche Lebefrau war. Auf einmal konnte sie nicht mehr tanzen, nicht mehr mit Kollegen rumhängen, denn ihr Leben hat sich vollkommen verändert. Mit der Zeit begriff sie, dass nur noch ein Wunder zur Heilung beitragen kann und ab dem Zeitpunkt ging sie nicht mehr wöchentlich, sondern Täglich zur Hl. Eucharistie und sie verstand immer mehr dass Geheimnis des Brotbrechens. Eine Ärztin, die sie betreute, lud sie einmal nach Medugorje ein.
Zuerst wusste Silvia gar nicht, was das für ein Ort ist, aber als sie sich genauer erkundigte, sagte sie zu. In Medugorje angelangt, gab es die Gelegenheit, dass sie bei einer Erscheinung auf dem Erscheinungsberg dabei sein konnte. Die Jungs von Cenacolo (Dorf, in dem ehemalige Drogenabhängige leben) trugen Silvia auf einer Barre den Erscheinungsberg hinauf. Als die Erscheinung begann, blendete Silvia ein sehr helles Licht. Sie konnte aber gar nicht wegschauen, es zog ihren Blick förmlich an.
Beim Hinabtragen stürzte sie von der Barre und prallte mit dem Rücken auf den harten Boden. Zuerst spürte sie einen großen Schmerz, aber dieser wurde mit der Freude überstrahlt, dass sie wieder gehen konnte. Zuerst wurde sie gestützt, aber allmählich bekamen ihre Beine mehr Sicherheit und Kraft. Am nächsten Tag konnte sie schon ganz alleine mit der Gruppe den Kreuzberg hinauflaufen. HALLELUJA!!!
Von dort an plagten Silvia jedoch epileptische Anfälle. Ein Jahr nach ihrer wundersamen Heilung wurde sie eingeladen, an Exerzitien von P. Ljubo Zeugnis von ihrer körperlichen Heilung zu geben. Dies Tat sie und am Schluss legte P. Ljubo ihr die Stola über und segnete sie. Von dort an war Silvia geheilt, vollkommen geheilt, HALLELUJA!!!
Den letzten Vortrag an diesem Tag hielt Pater Rene Luk. Er machte uns mit einigen Beispielen klar, dass die Kirche keine Waffen braucht, um zu siegen. Sobald die Kirche Waffen, respektive Gewalt anwendet, ist es nicht mehr die Absicht Jesu und somit auch nicht die Absicht der Römisch-Katholischen Kirche. Zum Schluss gab er uns noch einen kleinen Anstoß, er sagte; „Verändere die Kirche, aber kritisiere sie nicht!" Und ich glaube solche Katholiken gibt es zu wenig, also los, es braucht genau dich!!!
Um 18.00Uhr ging's wie gewohnt mit dem Rosenkranz weiter, bevor um 19.00Uhr wieder eine wunderschöne Hl. Eucharistiefeier begann. Die Messen dauerten ungefähr zwei Stunden, aber sie waren so kurzweilig, denn es wurde gesungen und getanzt.
Nach der anschließenden Anbetung kam Elisabeth, eine junge Österreicherin uns fragen, ob wir noch ein bisschen Lobpreis machen könnten, mit ihrer Gruppe zusammen. Und wie wir Schweizer/Walliser auch so sind, nahmen wir diese Einladung gerne an und wir begaben uns auf den Platz vor der Kirche. Wir tanzten, sangen und jubelten zusammen zur Ehre Gottes. Es war wieder ein so genialer Tag und wir begaben uns in unsere Zimmer, in denen wir schnell einschliefen.

Dienstag 03.08.2010
Der Tag begann wie ab jetzt immer, um 07.30Uhr mit dem Morgenlob und um 08.00Uhr war das Frühstück angesagt.
An diesem Tag waren sehr eindrückliche Vorträge zu hören. Zuerst sprach ein junges Ehepaar, welches erst seit zwei Monaten verheiratet ist. Sie sind ein geniales Beispiel, dass es in der heutigen Zeit noch immer junge Menschen gibt, die keusch in die Ehe wollen und gehen. Sie versuchten vorher rein zu Leben, dies nicht „nur" auf sexueller, sondern auch auf persönlicher, gedanklicher und menschlicher Ebene. Sie haben uns alle überzeugt, dass Gott alles so wunderbar geschaffen hat, nur muss man bei einigen Dingen ein bisschen mehr Geduld haben. Sie verglichen die Sexualität mit dem Studieren. Man(n) kann nicht direkt an eine ETH studieren gehen, zuerst muss jeder die Grundschule, dann die Mittelschule und das Abitur absolvieren, bevor man an die ETH gehen kann.
Genau so muss man auch zuerst Liebe, Vertrauen und Zärtlichkeit erlernen, bevor die Sexualität in Frage kommt. Ansonsten kann das Überspringen mancher Schritte zu sehr schlimmen und tiefen Verletzungen führen. Zusammen beendeten sie ihren wunderbaren Vortrag mit den Worten; „Es gibt kein besseres Gefühl als das Gefühl, dass man von Gott bekommt!" YES LORD!
Mark, der Religionslehrer ist, gab an diesem Tag auch ein sehr spezielles und mitreißendes Zeugnis von seinem eigenen Leben. Er war zwar schon von klein auf ein guter Katholik, aber als Jugendlicher erlebte er soviel, dass er vom katholischen Glauben abkam. Ende der 60er Jahre gab es in Irland eine heftige Auseinandersetzung zwischen den Katholiken und den Protestanten. Dazu kam, dass die Briten Irland einnehmen wollten. Das Haus von Mark und seiner Familie wurde niedergebrannt, sie verloren alles und blieben ohne jeden Schutz zurück. Dieser Hass steigerte sich so enorm, dass er in eine Spezialtruppe eintrat, welche beauftragt wurde, Briten, welche in ihr Land eindringen, zu töten. Diese sehr gefährliche Mission ging jedoch schief und Mark tötete einen Zivilisten. In der darauf folgenden Flucht wurde er geschnappt und zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt.
Im Gefängnis bekam er unerwartet Besuch von Pater John Paul Mary, der frühere Paddy Kelly von der Kelly Family. Er hielt den Gefangenen eine Messe, aber diese nutzten die Insassen um gegenseitig Sachen wie Zigarren usw. auszutauschen und niemand konzentrierte sich. Doch dieser Pater John Paul Mary kam immer wieder und mit der Zeit interessierte sich Mark für ihn und an all dem, was er erzählte. Durch John Paul Mary fand Mark im Gefängnis wieder zum Glauben zurück. Er kam auch mehrmals nach Medugorje um hier den wahren Frieden zu finden.
Eines Tages begegnete er neben der Kirche einem Mann, den ihn ansprach. Es war ein Brite, der ihn noch vom Kampf her kannte und sie haben einander in Liebe verzogen und Frieden geschlossen. Jetzt ist er Religionslehrer an einer Schule, welche neben einem Gefängnis steht, in dem er 2 Jahr gesessen hat. HALLELUJA!
Zum Schluss gab uns Mark noch sein tägliches Morgengebet mit: „Herr ich beginne heute neu!" Ist es nicht schön, dass man jeden Tag neu beginnen kann?!
Um 18.00Uhr war wieder Rosenkranz und um 19.00Uhr Heilige Messe. Nach der Messe hatten wir Schweizer/Walliser das Privileg, die Muttergottes in der Prozession zu tragen. Es war schon sehr speziell, die Prozession anzuführen und zu wissen, dass über 60'000 Jugendliche uns folgten. Den Rest der Schweizer Gruppe führten Walti und seine Helfer mit der Fahne direkt nach den Länderfahnen an. Nadine machte während 90 Minuten super Lobpreis und so war die Prozession für alle sehr kurzweilig. Nach einer ca. 90 minütigen Prozession konnten wir bei der Anbetung auch noch ganz vorne beim Allerheiligsten verweilen, ca. 5 Meter von Jesus entfernt. Es war einfach super genial!! Und sehr ergreifend. THANK YOU LORD!!
Der geniale Abend wurde mit einem Riesenworship vor der Kirche beendet. Nadine spielte Gitarre, Michel und Christoph Bongo und ab ging's... Es waren mega viele Leute im Kreis versammelt und wir sangen, tanzten und jubelten bis um 01.00Uhr.
Anschließend gingen wir noch zusammen etwas trinken und ab ins Bett, dass uns auch schon länger nicht mehr gesehen hatte. ;-)

Mittwoch 04.08.2010
Cenacolo war das Oberthema dieses Tages. Als erste sprach natürlich die Gründerin, Sr. Elvira zu uns Jugendlichen. Sie betonte besonders die Wichtigkeit des Lachens! „Lacht, dass brauchen alle Menschen und es gibt schon genug Traurige!" Diese Botschaft prägte sich tief bei mir ein und ich denke, es ist wirklich so, die Katholiken erkennt man auch an ihrem LACHEN!J
Anschließend sprach Don Massimo Rimati und dieser nahm das Thema Hingabe unter die Lupe. Jesus, unser Herr braucht nicht unser Geld, er braucht auch nicht unseren Besitz, nein er braucht und will uns, uns als Person, Mensch, Mann oder Frau!
Die darauf folgenden Vorträge waren auch super und die Boys und Girls von Cenacolo überwältigten uns zwischendurch immer wieder mit ihren so wunderschönen Liedern und den passenden Tänzen. Der ganze Platz bewegte sich, wenn diese so aufgestellten jungen Menschen uns vortanzten und den Herrn lobten!
Während der Pause über Mittag ruhten wir uns ein wenig aus und manche gingen etwas einkaufen, Bücher, CD's oder T-Shirts, was man halt eben gerade mochte.
Die Vorträge am Nachmittag wurden von der immer heißer werdenden Sonne begleitet. Das Trinken wurde fast wichtiger als das Atmen und das erfrischende Bewegen/Tanzen angenehmer als das Sitzen. Aber genau die Hitze gehört einfach zu Medugorje, auch wenn sie manchmal wirklich unerträglich wird.
Das Zuhören wurde mit der Zeit problematisch und man war doch froh, wenn die heilige Messe begann, den genau um die Zeit geht in Medugorje die Sonne unter und es wird angenehmer.
Nach dem Rosenkranz, der Hl. Messe und einer kurzen Anbetung am Abend, folgte die Aufführung des Schauspiels, welches auch von der Gemeinschaft Cenacolo sehr professionell einstudiert wurde. Es wurde die ganze Geschichte der Menschheit aufgeführt, von Adam und Eva bis zum Tod am Kreuz durch unseren Erlöser Jesus Christus! Dieses Schauspiel war so wunderschön und wurde mit dem passenden Namen; Credo (itl. Glaube) bezeichnet.
Zwei junge Frauen kamen am Anfang des Schauspiels mit acht Pizzas tragend über den Platz gelaufen, welcher mit Menschen gefüllt war. Als sie näher kamen, erkannten wir sie und es war unser Z'nacht, Jupiee! Mirjam und Ariana holten für die hungrigen Walliser Pizzas und drängten sich tapfer wieder nach vorne zu den „Kunden" (Namen der Redaktion bekannt!)Einer soll aber Giacomo geheissen haben;-)
Das Spektakel hielt seinen Erwartungen stand und wurde wirklich sehr spektakulär, auch wenn man nicht alles sah und verstand. Denn es wollten ca. sechzig tausend Menschen zusehen. Als die Auferstehung auf der Bühne gespielt wurde, standen alle Zuschauer auch auf und es wurde noch ein schönes Lied gesungen und zusammen mit Pater Danko beteten wir zum Schluss das Vater Unser.
Sechs Jugendliche waren eine Stunden später vor der Pension Franka bereit für einen Marsch. Für einen Marsch? Wo wollen die denn hin? Am Viertel vor Zwölf in der Nacht? Es waren sechs abenteuerlustige Freunde, welche am Mittagstisch spontan abgemacht hatten auf den Kreuzberg schlafen zu gehen. Da am nächsten Morgen sowieso die ganzen Schweizer auf den Kreuzberg laufen, war dieser Abend ideal. Am Anfang wollten acht Personen gehen, aber ein blöder aber zum Glück nicht so tragischer Zwischenfall verhinderte das Mitkommen zweier Personen. In Gedanken und im Herzen nahmen wir sie jedoch mit. Auf dem Kreuzberg angekommen, waren wir nicht schlecht erstaunt, als wir auf die Uhren schauten und diese „erst" 00.15Uhr zeigte. In 30 Minuten waren wir also von der Pension auf den Kreuzberg gestiegen. Also viel gebetet haben wir nicht, dass muss man schon zugeben, aber als wir unsere Schlafplätze eingerichtet hatten, hielten wir noch Lobpreis. Die Bibel wurde zur Hand genommen und es wurde noch ein wenig gequatscht, bevor wir dann doch müde wurden und uns hinlegten. Zuerst war's nicht so bequem, aber die Müdigkeit überwältigte uns und wir schliefen dann doch alle glücklich ein. Beim Liegen sahen wir noch einige Sternschnuppen über den Himmel fliegen. Was haben sich wohl diese Mädchen und Burschen dort oben auf dem Kreuzberg mitten in der Nacht gewünscht? Sicher, dass sie baldmöglichst einschlafen und den harten Boden nicht mehr so spüren werden!J

Donnerstag 05.08.2010
Ein Wecker nach dem anderen läutet und kurz darauf ist es 03.30Uhr. Viele Menschen sind bereit für den Marsch auf den Kreuzberg. Dieses Jahr ist der Weg noch ein paar hundert Meter weiter. Viele dachten sicher, wieso müssen wir so früh starten um auf diesen „Hügel" zu gehen? Doch diese Frage wird kurz darauf beantwortet, als man die Schar von Menschen (Italiener) gesehen hat, welche auch alle dieses eine Ziel verfolgten. Pfr. Edi Arnold hatte die Führung und führte sein Programm in seiner gewohnten Ruhe durch.
Die sechs jungen Leute auf dem Kreuzberg, welche um 05.00Uhr geweckt worden sind, wissen nichts Besseres zu tun, als zu motzen. Sie sollten sich freuen, dass sie 1.5 Stunden länger schlafen konnten. Doch spätestens beim Bestaunen vom wunderschönen Sonnenaufgang hatte jeder gemerkt, dass es sich gelohnt hat. Mit der Zeit wurden wir langsam ungeduldig, den die anderen sind vor über 2.5 Stunden gestartet und immer noch nicht auf dem Berg angekommen. Kurz darauf erblickten wir einen Mann mit Fotoapparat. Wer kann das anders sein als unser Willy?!
Doch war nichts von langer Verweildauer auf dem Kreuzberg mit so vielen Menschen.
Und schon begann der Abstieg. Er war nicht mehr ganz so anstrengend, doch ohne eine gewisse Anstrengung war auch dieser Abstieg nicht zu bewältigen. Nach so wenig Schlaf gingen die Beine fast von alleine und man musste achten, dass man nicht über die Steine fällt.
Als wir alle, doch einigermassen erschöpft, bei unserer Pension angekommen waren war dort bereits das Morgenlob gestartet. Pater Leonhard, ein Franziskanerpater, leitete dieses Morgenlob. Jeder raffte sich noch einmal auf, und so lobten und priesen wir unseren Herrn.
Am selben Tag wie Maria Geburtstag hat, feierten wir den Geburtstag von Cornelia Pollinger. Da durfte das obligate Happy- Birthday-Ständchen natürlich nicht fehlen.
Endlich gab's dann das Frühstück, denn nach diesem Kräfteverschleiss meldeten sich so langsam aber sicher unsere knurrenden Mägen.
Nach dem Frühstück hieß es für die sechs „Kreuzbergschlafer" nur noch Duschen und ab ins Bett. Es ist nicht ganz korrekt, in der Nacht aktiv zu sein und anschließend am Tag die Vorträge zu verschlafen. Doch aufbleiben und nichts vom Programm und anschließend vom restlichen Abend mitzubekommen hat sicher auch keinen Sinn. Bis zum Mittagessen hatten wir uns dann ein wenig erholt. Am Nachmittag bis zum Programm stand noch Souvenirs einkaufen und letzte Postkarten schreiben auf dem Programm. Wie jedes Jahr wurde diese Angelegenheit bis auf den letzten Moment aufgeschoben.
Die Vorträge verpassten wir aber nicht. Danach waren wir wieder auf dem Platz und ließen uns von der Sonne braten. Als eine Mutter aus Südkorea über ihre Tochter zu sprechen begann, hörte so mancher zu, ja ziemlich alle auf dem riesigen Platz. Die Mutter hatte während der Schwangerschaft Medikamente eingenommen und deshalb konnten die Ärzte schon früh sagen, dass das Kind behindert zur Welt kommen wird. Viele haben ihr zur Abtreibung geraten, doch sie stand zu ihrem Kind. Ihre Tochter kam dann mit nur zwei Fingern an der linken und drei Fingern an der rechten Hand zur Welt. Doch die Mutter glaubte an ihr Kind und sie wollte es nicht weggeben. Sie sagte: „Jeder Mensch hat eine Gabe von Gott erhalten!" Später lernte das Mädchen Klavier spielen. Bis zu zehn Stunden pro Tag übte es. Als dieses Mädchen, jetzt eine junge Frau von 25 Jahren, knapp ein Meter groß, anfing Klavier zu spielen, stockte jedem der Atem. Bis am Schluss alle aufstanden und zujubelten. Anschließend bezauberte sie die Menschen mit ihrer schönen Stimme, indem sie das Ave Maria sang.
Dieses Zeugnis öffnete so manchem die Augen und das Herz. Dass es sich lohnt, im Menschen das Gute zu sehen, denn jeder ist von Gott geliebt.
Die Heilige Messe war wie an jedem Abend beeindruckend. Diese Stimmung und doch eine Ruhe und der Frieden im eigenen Herz. Am letzten Abend vom Jugendfestival folgen immer noch diverse Lieder und es entsteht eine „Riesen-Party", denn jeder ist so erfüllt vom Heiligen Geist.
Der Abend ging für jeden anders zu Ende, manch einer ging ins Bett, andere gingen noch etwas essen, machten anschließend Party, sangen und tanzten. Andere nahmen es gemütlich und gingen noch Kerzen anzünden und zum Auferstandenen Jesus. Die Zeit verging schnell, manche gingen noch für einige Stunden ins Bett und andere machten nur schnell einen Sekundenschlaf auf dem Stuhl.

Freitag 06.08.2010
Tag der Abreise. Für viele begann der Tag früh, die letzten Sachen wurden in die Koffer verstaut und die Zimmer ein wenig geputzt. Anschließend feierten wir um 07.30Uhr die Heilige Messe in der Franziskanerkappelle. Jeder tankte noch einmal seinen Tank voll, denn die eigentliche Wallfahrt fing ja erst jetzt richtig an. So erfüllt vom heiligen Geist ist es unsere Aufgabe, den Menschen zu Hause von unseren Erlebnissen zu berichten und das gehörte von den Vorträgen umzusetzen. Der Heilige Geist möge uns helfen. Nach der Messe begaben wir vor die Kirche zur Gospa, jeder konnte sich noch persönlich von der Gottesmutter verabschieden. So mancher sagte der Gospa nicht „Tschau" sondern „Bis bald!"
Das Gruppenfoto vor der Kirche durfte natürlich auch nicht fehlen. Im Hintergrund verdunkelte sich der Himmel und es ertönten Donnergeräusche: Doch die Fotos wurden trotzdem in aller Ruhe geknipst. Anschließend galt es jedoch auf dem schnellstem Weg in die Pension zu spurten, denn es regnete wie aus Kübeln. Manche wagten trotzdem den Spurt und wurden ordentlich geduscht, andere suchten sich ein trockenes Plätzchen für den Moment.
Nach dem Frühstück und der Verabschiedung bei den lieben Gastgebern der Pension Franka, stiegen wir in den Bus und verliessen Medugorje. Im Bus folgte wahrscheinlich der Reisesegen und Gebet, doch ich weiß von nichts mehr. Die Busfahrt verging so schnell, weil ich so viel geschlafen habe.
Am Nachmittag zeigt uns Pfr. Rainer noch den Film, „Das ultimative Geschenk" den wir auf der Hinreise angefangen haben. Endlich, nach einer Woche Unterbruch, wussten wir wie er endet.
In Lipica angekommen, gabs's das Nachtessen. Was darf am Freitag nicht fehlen? Ja klar, die Gebetsgruppe! So hielten wir Lobpreis, hörten das Wort aus der Heiligen Schrift und empfingen erneut den Heiligen Geist.
Mit neuem Feuer legten wir uns dann ins Bett.

Samstag 07.08.2010
Um 06.00 Uhr waren bereits alle wieder kräftig am Frühstück essen. Nach dem Frühstück liefen wir zur Grotte und feierten dort die Heilige Messe.
Jetzt traten wir endgültig die Heimreise an, im Car entstanden wieder wundervolle Gespräche, wir sangen zusammen Lieder und hörten Zeugnisse.
Mit jeder Minute Fahrt, kamen wir unserer Heimat ein gutes Stück näher. Auf einer Seite erfreut, auf der anderen auch ein wenig traurig, dass die schöne Zeit schon wieder zu Ende ist.
Nach dem Mittagessen, auf einer Raststätte in Italien, begann das Verabschieden.
Der letzte Halt für eine kurze WC Pause auf dem Simplon ermöglichte uns bereits wieder den Blick auf die schönen Berge. Die Reise neigte sich dem Ende zu, und allen wurde ordentlich gedankt. So möchte ich auch noch allen danken, die organisiert haben, die uns mit der Musik begleitet haben und die vorgesungen oder vorgebetet haben. Einfach allen, denn jeder Einzelne braucht Gott um seinen Plan zu verwirklichen. Danke den Buschauffeuren, ihr habt das super gemacht! Und nicht vergessen, die eigentliche Wallfahrt beginnt jetzt, tragt das Feuer, die Liebe und den Friede in eurem Herzen weiter!
Autoren: Patricia Pfaffen, Michel Venetz und Christoph Abgottspon

2010 Jugendfestival S.H. & F.H.

Jugendfestival in Medjugorie 1. - 4. August 2010
Medjugorie das ist: Messe, Beichte, Anbetung, Lobpreis und Party mit über 60'000 Menschen und 600 Priestern.
Vom 30. Juli bis zum 6. August 2010 begaben sich 100 Jugendliche und Familien mit zwei Bussen auf eine Wahlfahrt nach Medjugorie in Bosnien-Herzegowina. Weitere 50 Personen reisten mit dem Flugzeug. Die Reisen wurden durch Adelbert Imboden hervorragend organisiert.
Zu Beginn des Jugendfestivals wurden die Besucher von Jugendlichen der 70 teilnehmenden Länder begrüsst. Die folgenden Tage wurden von verschiedenen Höhepunkten geprägt. Gemeinsam mit der Schweizergruppe pilgerten wir zum Erscheinungs- und Kreuzberg. Wir durften verschiedene Vorträge mit Tiefgang hören und marschierten während einer Prozession durch ganz Medjugorie.
An einem Tag waren Jugendliche der Gemeinschaft von Cenacolo zu Besuch und erzählten von ihren Erfahrungen in der Gemeinschaft. Die 52 Häuser von Cenacolo ("miteinander Mahl halten") befinden sich auf der ganzen Welt und sind Einrichtungen für junge Menschen in Kri~ensituationen, insbesondere mit Drogenproblemen. Ganz besonders beeindruckend war das gewaltige Bühnenspiel, welches die Jugendlichen von Cenacolo aufführten. Jeden Tag haben die versammelten Gläubigen gemeinsam gesungen, getanzt, Rosenkranz gebetet, am Abend Gottesdienst gefeiert und Anbetung gehalten. Es war einfach überwältigend zu sehen, dass so eine gewaltige Menschenmenge friedlich beisammen sein kann und dass wir nicht alleine auf dem Weg des Glaubens sind!
Während dieser Woche in Medjugorie durfte sicher jeder der Pilger auf eine besondere Art und Weise eine Gotteserfahrung machen. Sei es während einer Beichte, einem Vortrag, während der Anbetung vor dem Allerheiligsten, bei einer Umarmung eines lieben Menschen, eines tiefgehenden Gebetes oder bei einer Versöhnung mit einem Mitmenschen.
Voller Eindrücke und in tiefer Dankbarkeit nahmen wir Abschied von Medjugorie und machten uns auf den Heimweg. In der Schweiz angekommen verabschiedeten wir uns von all den lieben Menschen und der tollen Gemeinschaft in der Hoffnung und Vorfreude auf eine nächste Reise zum Jugendfestival in Medjugorie.
Medjugorie verändert Menschen und ihr Leben! Medjugorie beginnt nach Medjugorie!
S.H. und F.H.

2010 Jugendfestival RZ

Glis / Medjugorje / Seit elf Jahren pilgert Adelbert Imboden mit jungen Gläubigen ans Jugend-Festival nach Medjugorje.
Dass Adelbert Imboden heute Wallfahrten leitet, war in seinen Augen eine Fügung. Vor über zehn Jahren traf der damalige Theologiestudent in Medjugorje auf eine Oberwalliser Pilgergruppe. Vier Priester begleiteten 16 Jugendliche auf ihrer Wallfahrt. Als Adelbert Imboden erfuhr, dass die Priester die Jugendwallfahrt künftig nicht mehr organisieren können, war für ihn klar, die Sache selber in die Hand zu nehmen. Heute ist das Leiten von Wallfahrten Adelbert Imbodens Beruf.
Gruppe wächst von Jahr zu Jahr
Am 30. Juli verreist Adelbert Imboden mit 155 Teilnehmern, sechs Priestern und Begleitpersonen für eine Woche nach Medjugorje. «Mich beeindruckt das Jugend-Festival immer wieder aufs Neue», schwärmt Adelbert Imboden. 2009 hätten sich 64 000 junge Gläubige auf dem Kirchplatz getroffen und trotz Temperaturen von 40 Grad Celsius stundenlang ausgeharrt. Während Stunden beten und singen die Gläubigen aus aller Welt. Wie bei einem Rockkonzert stehen grosse Boxen auf dem Kirchplatz, aus denen moderne christliche Lieder ertönen. «Es hat eine unglaubliche positive Power, wenn die Menschenmasse zum Takt die Arme schwenkt und singt.»
Maria spricht durch Seher
Besonders bewegend sind laut Adelbert Imboden die Auftritte der Seher, jener sechs Menschen, die in Medjugorje die Mutter Gottes wahrnehmen. Stundenlang warten die Gläubigen auf die Botschaft der Seher. «Sobald sie den Platz betreten und mit der Mutter Maria in Kontakt treten, ist es mäuschenstill auf dem Platz.» Dann spreche Maria durch diese Seher zu den Menschen. Es sei zwar nie etwas Neues, das man nicht schon gehört und in der Bibel gelesen habe, betont Adelbert Imboden, aber dennoch könne man die Botschaften nie genug hören. Die Mutter Gottes sei wie eine Mutter, die ihren Kindern in Liebe immer wieder dieselben Dinge ans Herz lege. So gebe sie beispielsweise ganz konkrete Anweisungen, wie und wann gebetet werden soll. Am Ende ihrer Botschaft bedanke sie sich immer mit Worten wie: Ich danke euch, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid. «Es ist sehr berührend, ihre Worte zu hören. Die Mutter Gottes greift aber nie in den Willen der Menschen ein. Der Himmel lässt dem Menschen die Freiheit.»
«Nicht auf Wunder konzentrieren»
Die kleinen Wunder, auf die viele Gläubige beim Wallfahrten hoffen, hat Adelbert Imboden schon miterlebt. «Ich habe Spontanheilungen von Gelähmten gesehen. Das ist möglich.» Aber, betont Adelbert Imboden, er möchte die Wallfahrt nach Medjugorje nicht auf diese Heilungen konzentrieren. «Es geht um das Beten, um den gelebten Glauben in der Gemeinschaft und nicht um die Suche nach Wundern.» Eine Wallfahrt sei viel mehr eine Gelegenheit, das eigene Leben zu überdenken und den Glauben in der Gemeinschaft zu leben. «Medjugorje steht für Umbruch.»
Medjugorje wirkt auch nach Heimreise
Rund 95 Prozent der Oberwalliser Teilnehmer der Jugend-Wallfahrt reisen im Folgejahr wieder mit nach Medjugorje. «Wir beten nicht nur, sondern lachen auch viel.» Aus den Teilnehmern wurden Freunde, in einigen Fällen auch Liebespaare. Andere wählten nach diesem Erlebnis den Beruf des Pfarrers. Der gemeinsame Glaube verbindet. Einige der Teilnehmer haben sich auch zu Jugendgebetsgruppen zusammengeschlossen. «Viele spüren, dass Jesus Priorität hat im Leben.» Das heisse nicht, dass man jeden Tag stundenlang beten müsse, sondern dass man alles, was man tue, durch und mit Jesus tue. «Jeder nimmt für sich persönlich etwas mit aus Medjugorje.»
Rahel Escher - RZ

 

2010 Hl Land

Reisebericht von Daniel Ucklar
Reisebericht von der Franziskanischen Wallfahrt in das Heilige Land vom 15. bis zum 25. März 2010
In der Zeit vom 15. bis zum 25. März 2010 reisten 28 Pilgerinnen und Pilger zu einer von Adelbert Imboden und Br. Gottfried Egger (OFM) geleiteten und vom Franziska¬ner-Kommissariat des Heiligen Landes organisierten Solidaritätsreise nach Israel in die Heimat Jesu.
Die aufgeweckte Gruppe, der insgesamt sechs Priester angehörten, wohnte drei Tage in Bethlehem, zwei Tage in Jerusalem und danach bis zur Heimreise in Nazareth.
Reise und Aufenthalt in Bethlehem
Die Anreise gestaltete sich nicht ganz unkompliziert. Infolge eines technischen Prob¬lems am Flugzeug, das uns nach Tel Aviv hätte bringen sollen, verzögerte sich der Abflug um einige Stunden, weshalb wir erst gegen Mitternacht das Pilgerhaus in Bethlehem erreichten. Ein kräftiges Nachtessen Hess uns zu später Stunde die Strapa¬zen der Reise aber bald wieder vergessen.
Geburtskirche Jesu / Milchgrotte / Hirtenfelder
Am Dienstag, 16. März besuchten wir die Geburtskirche Jesu, die Geburtsgrotte und die Nebengrotten. Die Kirche gehört zu den wenigen Beispielen einer vollkommen erhaltenen Gebäudes aus frühchristlicher Zeit. Der Besuch der von Kaiser Justinian (527 - 565) errichteten Kirche stellt für den Pilger ein unvergleichliches spirituelles Ereignis dar, zumal er sich nur in gebückter Haltung in dieses spezielle Gotteshaus begeben kann. In der nahe gelegenen Milchgrotte, wo der frommen Legende nach die Gottesmutter Maria etwas von ihrer Muttermilch verloren hat und das Gebäude dadurch schneeweiss wurde, hielten wir inne und bestaunten die architektonische Schönheit. Am Nachmittag feierten wir eine Heilige Messe in einer Grotte der Hirtenfelder.
Babyhospital / Karmel
Der Besuch des Babyhospitals am Mittwoch, 17. März in Bethlehem, wofür die Schweizer Katholiken jährlich an Weihnachten spenden, erfüllte uns Pilger mit einer Mischung aus Trauer, Neugier und Spannung. Wir erfuhren anlässlich einer Führung viel über das von P. Ernest Schnydrig (1912 -1978) gegründete Spital, welches Kin¬dern aus der ganzen Region und Religionen in der Not Behandlung anbietet. Oft werden mangelernährungsbedingte Krankheiten bei Klein- und Kleinstkinder behan¬delt. Von grosser Bedeutung ist die Neugeborenenabteilung. Die Ärzte und das Pfle¬gepersonal können so manchem vom Tod bedrohten Kind langfristige Hilfe anbieten. Am Nachmittag gingen wir zum Karmel von Bethlehem, wo wir in einer Tonbildschau alles Wissenswerte über die Sei. Mirjam von Abellin (Maria von Jesus dem Gekreuzig¬ten) (1846 -1878). Diese aussergewöhnliche Ordensfrau, welche schon in jungen Jah¬ren Visionen hatte und ein beschwerliches Leben hatte, wollte sich nur als geweihte Jungfrau an Christus binden. Am Abend begegneten wir dem Pfarrer der römisch-katholischen Pfarrei von Bethle¬hem, P. Samuel Habib OFM. Er berichtete uns über die äusserst schwierigen Verhält¬nisse in seiner Pfarrei. Er bat uns alle das hl. Land finanziell und moralisch zu unter¬stützen und für die Heimat Jesu zu beten.
Jerusalem
Am Donnerstag, 18. März feierten wir eine Messe in Ain Karem am Stadtrand von Je¬rusalem, wo nach alter Tradition Maria Elisabeth besucht hat. Nach der Besichtigung dieses Heiligtums gingen wir zum Magnifikat Heiligtum auf der anderen Seite der Stadt. Später am Tag stand eine Fahrt auf den Ölberg, der Besuch der Himmelfahrts¬kapelle und des Vater-unser-Heiligtums auf dem Programm. Auf dem Ölberg besuch¬ten wir auch die kleine Kirche "Dominus flevif, welche dem Orden der Franziskaner gehört und im Jahre 1955 nach den Plänen von Antonio Barluzzi auf den Fundamen¬ten einer byzantinischen Kirche aus dem 6. Jahrhundert erbaut wurde. Unüblicherweise ist diese Kirche nicht nach Osten, sondern nach Westen zur Grabeskirche hin ausgerichtet. Der Garten Gethsemane beeindruckte alle Pilger zutiefst. Es ist der Ort, wo Jesus Christus in der Nacht vor seiner Kreuzigung betete, bevor er von Judas Ischarioth verraten und von den Abgesandten des Hohenpriesters verhaftet wurde. Vor dem Bezug unseres Hotels in Jerusalem besichtigten wir das Mariengrab im Kidrontal. Die Krypta wurde anlässlich der Eroberung Jerusalems durch Saladin nicht zerstört, da Maria auch im Islam verehrt wird.
Am Freitag, 19. März, marschierten fast alle Pilger in der Frühe um ca. 4.30h zur Via Dolorosa, wo wir in der morgendlichen Stille dem Leidensweg Jesu nachgingen. Am Vormittag. Nach dem Frühstück führte uns Br. Gottfried in die Geheimnisse der Gra¬beskirche ein, da eine erklärte Führung bei einem solchen Pilgeransturm in der Gra¬beskirche unmöglich ist. Anschliessend besuchten wir den heiligsten aller christlichen Orte, die Grabes- oder Auferstehungskirche. Um 10.30h feierten wir dann in der Ecce-Homo-Kirche zu Ehren des hl. Josefs Gottesdienst. Dieses Heiligtum wird von den Zionsschwestern betreut.
Am Nachmittag machten wir Halt beim Abendmahlssaal, der ausser bei den Papstbe¬suchen in den Jahren 2000 und 2006 nicht mehr zur Lesung der Heiligen Messe ver¬wendet wird. Streng rechtlich gehört das Haus noch immer dem Orden der Franzis¬kaner, die im späten Mittelalter unrechtmässig dieses Heiligtums beraubt wurden. Das Heiligtum "Dormitio Mariae" (Dormitio-Kirche) auf dem Zionsberg, südlich der ummauerten Stadt Jerusalem, wo die heilige Gottesmutter nach frommer Tradition entschlafen sein soll (nach anderen Quellen ist Maria allerdings in Ephesus verschie¬den) wurde im Jahre 1898 von Kaiser Wilhelm II. erworben. Er übergab es dem Deut¬schen Verein vom Heiligen Lande zur Nutzung für die deutschen Katholiken. Heute leben dort deutsche Benediktiner. Ein Besuch bei der Klagemauer, eines der grossen Heiligtümer des Judentums, be¬rührt uns Pilger tief. Sie ist Symbol für den ewigen und unauflöslichen Bund Gottes mit seinem auserwählten Volk.
Jericho
Jericho am Westufer des Jordan ist mit seiner Lage von 250 Meter unter dem Meeres¬spiegel die tiefstgelegene Stadt der Welt. Sie ist auch eine der ältesten ununterbro¬chen bewohnten Städte, wenn nicht die älteste Stadt der Welt überhaupt. Wir durften dort am Samstag, 20. März in der Franziskanerkirche eine Heilige Messe feiern und sodann den Versuchungsberg besuchen, den wir zu Fuss bestiegen. Über das Jordan¬tal ging es weiter in Richtung Nazareth, wo wir am Abend unsere Unterkunft bezo¬gen.
Nazareth
Die besondere Bedeutung dieser Stadt (zusammen mit der Schwesterstadt Nazrat-Illit ca. 120'000 Einwohner) liegt für die Christen darin, dass sie als Ort der Verkündigung des Herrn sowie als Heimatort und Vaterstadt Jesu gilt und daher ein besonders ge¬heiligter Ort ist. Nazareth wird vorwiegend von Moslems und Christen bewohnt, Naz¬rat-Illit von Juden. Wir feierten am Samstagabend eine ergreifende Lichterprozession mit den Franziskanern und Pilgern aus verschiedenen Ländern. Besonders berührend war das Rosenkranzgebet, das die Pilger in ihren Muttersprachen beteten. Am Sonntag, 21. März legten wir einen Ruhetag ein. Im Rahmen eines freiwillig ange¬botenen Programms besuchten wir die "Kleinen Brüder" an dem Ort, wo der sei. Charles de Foucauld (1858 -1916) gelebt hat. Danach besuchten wir die Klarissen und genossen den schönen Garten. Am Nachmittag besichtigten wir die Verkündigungs¬- und die Josefskirche. In der letzteren feierten wir den Sonntagsgottesdienst. Beson¬ders gnadenreich empfanden wir den Umstand, dass wir in Nazareth im Casa Nova untergebracht waren, direkt gegenüber der Verkündigungskirche. Nach vielen Wirren wurde die römisch-katholische Kirchenpräsenz in Nazareth erst 1620 wiedererrichtet als der drusische Emir den Franziskanern gestattete, die Ruinen der Kreuzfahrerka¬thedrale und der Grotte zu erwerben. Die Franziskaner erhielten 1730 vom osmanischen Sultan einen Erlass, wonach sie auf dieser Stätte eine Kirche errichten dürfen.
Die heutige Basilika wurde vom Architekten Giovanni Muzzio entworfen und ist nun der grösste Sakralbau im Nahen Osten. Am Montag, 22. März erfreuten wir uns an einer Schifffahrt auf dem See Genezareth, dem Ort, wo Jesus auf dem Wasser ging. Traditionell gehört dazu der Verzehr eines sogenannten Petrusfisches, der gekonnt zerlegt werden musste. Später besuchten wir kurz den Berg Tabor, wo gemäss Überlieferung Jesus seinen Jüngern in seiner göttli¬chen Gestalt begegnete (Verklärung). Obwohl das Tagesprogramm etwas gedrängt war, kehrten die Pilger zwar müde, aber mit gestärkten Gnadengaben am Abend in die Pension zurück.
Am Dienstag, 23. März fuhren wir auf den Karmelberg und feierten im dortigen Hei¬ligtum die Heilige Messe. Am Mittag durften wir das "Haus der Gnade" in Haifa besu¬chen, das von dem charismatischen Ehepaar Kamil und Agnes Shehade-Bieger ge¬gründet wurde. Der leider viel zu früh verstorbene Kamil Shehade (1954 - 2000) setzte sich als Christ in uneigennütziger und aufopfernder Weise für die schwachen Mitglie¬der der israelischpalästinensischen Gesellschaft ein und gab so mit seiner Gattin ein über die Landesgrenze hinweg bekanntes Zeichen für die Benachteiligten. Mit Freude arbeiten auch alle fünf Kinder im Werk auf die eine oder andere Weise mit. Wir wur¬den mit lokalen Köstlichkeiten und Hausmannskost verwöhnt. Frau Shehade berichte¬te uns danach über Leben, Geschichte und Werk des Hauses. Am späteren Nachmittag trafen wir in der Kreuzritterstadt Akko ein. Der Hi. Franz von Assisi gelangt über diese Stadt 1219 zum ersten Mal ins Heilige Land. Das heutige Franziskanerkloster ist Zeuge seiner Präsenz in dieser Stadt.
Am Mittwoch, 24. März besuchten wir gleichsam zum Abschluss unserer Pilgerreise das Heiligtum in Kanaa, dem Schauplatz der Hochzeit zu Kanaa, wo Jesus nach der biblischen Darstellung sein erstes Wunder wirkte, indem er grosse Mengen Wasser in Wein verwandelte. Die an der Pilgerreise teilnehmenden Eheleute durften in der Hei¬ligen Messe ihr Eheversprechen erneuern.
Am Abend hatten die Pilger die Gelegenheit, von 20.00h - 22.00h in der Verkündi¬gungsgrotte an der schön gestalteten Vigilfeier teilnehmen.
Die heutige Basilika wurde vom Architekten Giovanni Muzzio entworfen und ist nun der grösste Sakralbau im Nahen Osten. Am Montag, 22. März erfreuten wir uns an einer Schifffahrt auf dem See Genezareth, dem Ort, wo Jesus auf dem Wasser ging. Traditionell gehört dazu der Verzehr eines sogenannten Petrusfisches, der gekonnt zerlegt werden musste. Später besuchten wir kurz den Berg Tabor, wo gemäss Überlieferung Jesus seinen Jüngern in seiner göttli¬chen Gestalt begegnete (Verklärung). Obwohl das Tagesprogramm etwas gedrängt war, kehrten die Pilger zwar müde, aber mit gestärkten Gnadengaben am Abend in die Pension zurück.
Am Dienstag, 23. März fuhren wir auf den Karmelberg und feierten im dortigen Hei¬ligtum die Heilige Messe. Am Mittag durften wir das "Haus der Gnade" in Haifa besu¬chen, das von dem charismatischen Ehepaar Kamil und Agnes Shehade-Bieger ge¬gründet wurde. Der leider viel zu früh verstorbene Kamil Shehade (1954 - 2000) setzte sich als Christ in uneigennütziger und aufopfernder Weise für die schwachen Mitglie¬der der israelischpalästinensischen Gesellschaft ein und gab so mit seiner Gattin ein über die Landesgrenze hinweg bekanntes Zeichen für die Benachteiligten. Mit Freude arbeiten auch alle fünf Kinder im Werk auf die eine oder andere Weise mit. Wir wur¬den mit lokalen Köstlichkeiten und Hausmannskost verwöhnt. Frau Shehade berichte¬te uns danach über Leben, Geschichte und Werk des Hauses. Am späteren Nachmittag trafen wir in der Kreuzritterstadt Akko ein. Der Hi. Franz von Assisi gelangt über diese Stadt 1219 zum ersten Mal ins Heilige Land. Das heutige Franziskanerkloster ist Zeuge seiner Präsenz in dieser Stadt.
Am Mittwoch, 24. März besuchten wir gleichsam zum Abschluss unserer Pilgerreise das Heiligtum in Kanaa, dem Schauplatz der Hochzeit zu Kanaa, wo Jesus nach der biblischen Darstellung sein erstes Wunder wirkte, indem er grosse Mengen Wasser in Wein verwandelte. Die an der Pilgerreise teilnehmenden Eheleute durften in der Hei¬ligen Messe ihr Eheversprechen erneuern. Am Abend hatten die Pilger die Gelegenheit, von 20.00h - 22.00h in der Verkündi¬gungsgrotte an der schön gestalteten Vigilfeier teilnehmen.
Am Donnerstag, 25. März, dem Tag des Hochfestes "Verkündigung des Herrn", neigte sich unsere Pilgerreise sodann dem Ende zu. Nach einer nochmaligen ergreifenden Heiligen Messe in der Petruskirche in Tel Aviv durften wir eine von Ungemach freie ruhige Heimreise antreten. Pünktlich landete unser Flugzeug in Zürich und die Pilger strömten in alle Richtungen wieder nach Hause.
Dank
An dieser Stelle dankt der Verfasser ganz herzlich allen Pilgerinnen und Pilgern für das gute Gelingen unserer Reise, namentlich:
Br. Gottfried Egger OFM für die umsichtige und kompetente geistliche und histori¬sche Führung durch das Heilige Land; Adelbert Imboden für die ruhige und sachkundige organisatorische Leitung vor und während der Reise;
den Priestern Stefan Staubli, Br. Michael Josuran OFM, Gregor Niggli, Patrick Lier, Matthias Horat, die zusammen mit Br. Gottfried Egger OFM jeweils den Heili¬gen Messen vorgestanden sind und uns durch ihre berührenden Predigten das Heili¬ge Land mit aufbauenden Worten noch näher brachten;
unserem Chauffeur Samir, der uns gekonnt und geschickt unfallfrei und pünktlich mit dem Bus durch das Heilige Land geleitete;
allen Mitarbeitern und Köchen in unseren Hotels, die viel dazu beigetragen haben, dass wir uns rundum wohl fühlten.
D.B., 5. April 2010

2010 eine wahre Geschichte

Gerade jetzt bin ich vor meiner himmlischen Mutter gekniet, und Sie hat mich in Ihre Arme genommen und mir Ihre ganze mütterliche, so friedvolle, wärmende Liebe geschenkt. Wie oft tröstet Sie mich, wenn ich Schwieriges zu ertragen habe! Das erste Mal habe ich Maria in Medjugorje während einer Erscheinung zutiefst erfahren: Ich sass in der Kirche mitten in den verschiedenen Sprachen den Rosenkranz betenden Menschen. Die Kirche war voll besetzt. Auch in den Gängen sassen oder knieten die Menschen dicht gedrängt. Als die Zeit der Erscheinung gekommen war, wurde es mäuschenstill, und alle knieten nieder, um auf Maria zu warten. Nur ein schönes Geigenspiel war zu hören. Plötzlich öffnete sich für mich der Himmel, und Maria eilte leichtfüssig zu mir und beugte sich unendlich liebevoll über mich und schenkte mir Ihre ganze mütterliche, so zarte, feinfühlige, leichte, beseligende Umarmung. Diese Süssigkeit Mariens war unbeschreiblich, sehr rein, voller himmlischer Weiblichkeit. Ich kam mir neben Ihr schwerfällig und erdig vor. Während Sie eine wunderbare Reinheit, die duftete, verströmte. Ich habe die ganze Zeit, bis ich ins Bett ging, in den sanften Armen Mariens geruht, und ich konnte deutlich den Unterschied zwischen Ihr und Jesus wahrnehmen. Ich habe mich wie im Himmel gefühlt, und dieser wunderbare Frieden hat mich so sehr eingehüllt, dass ich die Tausenden von Pilgern nicht mehr wahrgenommen habe. Diese liebliche Reinheit, die sich so durchlässig, leicht und unirdisch angefühlt hatte, war das Unbefleckte Herz Mariens! Nach dieser Erfahrung war ich total verliebt in Maria, und ich sehnte mich stark nach Ihr. Da schenkte Sie mir von neuem Ihre sanfte, wärmende, so tief Geborgenheit und Frieden schenkende feminine Liebe. Maria nützte meine Verliebtheit aus, indem Sie mich noch tiefer in das Herz Jesu trug. Jesus liess mich so begreifen, welch ein grosses Geschenk Er der Menschheit in dieser wunderbaren Mutter vom Kreuz herab gegeben hatte, und ich liebte Jesus noch inniger dafür. Dies war die schönste Erfahrung, die Jesus mir in Medjugorje gemacht hatte: Seine himmlische Mutter so spüren zu dürfen. Seitdem suche ich jeden Tag die Nähe Mariens, und heute darf ich täglich Ihr so liebliches Lächeln sehen und Ihre mütterliche Umarmung empfangen. Beschämt denke ich an all die Jahre zurück, in denen ich Maria keine Bedeutung zumass und Sie links liegen liess, indem ich mir die protestantische Ansicht zueigen machte, dass wir Maria nicht brauchen. Wenn die Menschen nur begreifen könnten, wie sehr Maria uns liebt und dass es Ihr einziges Bestreben ist, uns ganz nahe zu Jesus zu bringen! Mutter, lass mich Dir helfen, den Menschen das Herz für Dich und Jesus zu öffnen. Wie liebe ich Dich, Maria! Und wie liebe ich Dich, Jesus!
H.J.

2010 Danke

2009 U. & T.

Lieber Adelbert
Obwohl wir unser „Plätzli" im Alltagsleben wieder eingenommen haben verweilen wir oft und gerne in Gedanken in Medjugorje und damit auch bei Dir, lieber Adelbert.
Es ist uns ein Bedürfnis, Dir auch auf diesem Wege nochmals ganz herzlich für alles zu danken, was Du auf unserer diesjährigen Wallfahrt nach Medjugorje für uns alle getan hast. Dass Du ein Organisationstalent bist und auch in hektischen Momenten Deine enorme Ruhe und Übersicht bewahrst, ist mittlerweile weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und allseits geschätzt. Nicht minder schätzen wir an Dir jedoch auch Dein sehr breites theologisches Wissen und Deine Bereitschaft und Offenheit, ohne Tabus über Gott und die Welt zu diskutieren. So hat sich unsere jahrelange Beziehung auf wunderschöne Art von Deiner Rolle als Reiseorganisator zum lieben Freund und Berater im zwischenmenschlichen Bereich gewandelt.
Ursula und ich – wie auch Walter – denken in Dankbarkeit an unsere gemeinsamen Gespräche mit Dir zurück. Es ist wohltuend und enorm berei-chernd, zu fühlen, dass auch auf der geistigen Ebene ein Verständnis und eine Verbundenheit bestehen, ohne dabei viele Worte zu verlieren.
Es ist schön und wir sind dankbar dafür, dass es Dich gibt!
Empfange zusammen mit unserem nochmaligen Dank und in lieber Verbundenheit herzlichen Grüsse von den Gestaden des Thunersees von
U. & T.

2009 N.R.

Meine erste Wallfahrt nach Medjugorje
Meine erste Wallfahrt nach Medjugorje in Bosnien Herzegovina machte ich im Mai 2009.
Ich war sozusagen ein Wallfahrtsneuling, als mir eine liebe Bekannte von diesem aussergewöhnlichen Pilgerort erzählte.
So entschloss ich mich, gemeinsam mit einer Gruppe aus dem Tavetsch, diese Reise zu machen.
Wir flogen von Zürich nach Split, von dort aus folgte eine 3 stündige Busfahrt nach Medjugorje.
Bereits im Bus berichteten die Pilger von Medjugorje und von den Erscheinungen der Jungfrau. Es wurde viel gesungen und gebetet.
Nach unserer Ankunft wurden wir in einer Pension untergebracht, wo wir während des gesamten Aufenthaltes gut verpflegt worden sind.
Unsere Leiterin informierte uns täglich über das aktuelle Tagesprogramm. Es bestand auch die Möglichkeit den Tag nach eigenen Bedürfnissen zusammenzustellen.
Der Höhepunkt des Tages war jeweils die internationale heilige Messe in der Pfarrkirche. Vor der Messe wurde der Rosenkranz gebetet und am Schluss folgten die Segnung und die Anbetung vor dem Kreuz.
Die Kirche war jeden Abend bis auf den letzten Stehplatz besetzt. Selbst vor der Kirche befanden sich zahlreiche Pilger. Mit Lautsprechern wurde die Messe nach aussen übertragen. Das gemeinsame Betten mit Christen aus der ganzen Welt war sehr eindrücklich und bewegte mich nachhaltig.
Am Morgen um 9.00 Uhr besuchten wir jeweils die Messe auf Deutsch.
Am Freitag durften wir einen interessanten Vortrag besuchen. Wir erhielten die Möglichkeit den Ausführungen von Herrn Jvan zuzuhören. Er ist einer der wenigen Menschen, welche die Mutter Gottes noch täglich in Medjugorje erscheint und dies nun schon seit 28 Jahren. Es war sehr beeindruckend seinen Erfahrungen und Erlebnissen zu folgen.
Mich erstaunte auch das Bedürfnis der zahlreichen Menschen, ihre Beichte abzulegen. So gab es zahlreiche Beichtstühle mit riesigen Warteschlangen. Auch ich besuchte den Beichtstuhl und legte nach vielen Jahren wieder erstmals meine Sünden ab!
Für mich bedeutete diese Reise eine Erneuerung des religiösen Innenlebens. Ich fand erneut Kraft und Freude für das Gebet.
Einen speziellen Dank möchte ich Frau und Herr Imboden aussprechen, sie haben für unsere Gruppe eine wunderbare Reise geplant und durchgeführt.
Gerne erinnere ich mich an die intensive Zeit in Bosnien zurück und freue mich jetzt schon auf den nächsten Besuch.
N.R.

2008 U. & T.

Lieber Adelbert
Zurück im Alltag . . . und eben doch nicht, denn zu tief sind und bleiben die schönen Eindrücke und Erlebnisse der diesjährigen Pilgerreise
vom 10. – 17.10. nach Medjugorje in uns verankert.
Wir wurden schon mehrmals gefragt ob es denn nicht eintönig sei, bei der Wallfahrt immer den gleichen Ort aufzusuchen. Unsere Antwort darauf möchten wir Dir nicht vorenthalten, denn Du nimmst dabei eine nicht unwesentliche Rolle ein:
Medjugorje ist für uns zu einer zweitenϖ Heimat geworden. Wir sind seit Jahren schon in der gleichen Pension Sylvia untergebracht und geniessen die herzliche Verbindung mit dem inzwischen befreundeten Ehepaar
Wir kennen den Erscheinungs- wieϖ auch den Kreuzberg wohl sehr gut und dennoch sind die Empfindungen bei jedem Besuch sehr speziell und unterschiedlich. Waren es früher die imposanten Steinwege mit den Kreuz-Stationen, die uns stark beeindruckten, so kommen für uns heute feinstoffliche Elemente hinzu, die wir immer intensiver spüren und in uns „aufsaugen"
Aber eben: es gibt in Medjugorje – natürlich nebst dem eindrücklichen Kirchenbesuch – bei weitem nicht nur diese zwei erlebnisreichen Elemente. Bei der Gestaltung des ganzen Aufenthaltes hängt es jedoch sehr stark davon ab, wie weit man über einen versierten Reiseleiter verfügt.
Und auch hier, lieber Adelbert, bist Du einsame Spitze! Du verfügst über ein weit-gefächertes, intensives Beziehungsnetz und verstehst es mit viel Fingerspitzenge-fühl immer wieder aufs Neue, das Programm für alle Beteiligten attraktiv zu gestalten und den Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. „Für alle Beteiligten" heisst sowohl für alte Hasen, wie wir es in der Zwischenzeit sind (und die Du gleichwohl immer wieder zu faszinieren vermagst), aber auch für Pilger, die Medjugorje noch nicht so gut kennen. Durch Deine feine menschliche Art hast Du auch nie ein Problem, das „Informationsgefälle" in der jeweiligen Pilgergruppe auszugleichen.
Wir danken Dir, lieber Adelbert, auch auf diesem Wege ganz besonders für Deine umsichtige Organisation, liebevolle Begleitung und hervorragende Betreuung „unse-rer" besagten Wallfahrt nach Medjugorje. Wir sind glücklich, mit Dir als lieber Freund bei diesen besonderen Reisen und auch zwischenzeitlich verbunden zu sein und freuen uns auch jetzt schon auf unsere nächsten Begegnungen und Kontakte. Bezüglich des Ausdruckes „Freund" gibt es eine sehr schöne und auf Dich zutreffende Beschreibung: Ein lieber Freund ist wie ein Engel ohne Flügel
Gott segne und beschütze Dich!
Mit nochmaligem Dank und in lieber Verbundenheit grüssen Dich herzlich U.&T.
Thun, 24.10.2008

2008 R. Z.

Ich war vom 10.- 17.Oktober 2008 mit Adelbert in Medjugorie. Am 16. Oktober, also am letzten Abend, machte ich beim Abendprogramm in der Pfarrkirche mit. Um 18Uhr war Hl. Messe und um 19Uhr anstelle des Rosenkranzes- Eucharistische Anbetung. Ich war vielleicht 3-4m vom Altar entfernt.
Bei Beginn der Anbetung hatte ich ein inneres Verlangen etwas mehr als "nur die Hostie" in der Monstranz zu sehen. Ein paar Minuten später sah ich plötzlich auf der Monstranz am Griff einen grauen Mantel und ein Stück weissen Schal. Ich traute meinen Augen nicht und dachte zu mir was denn die hier für "komische Monstranzen" hätten.
Im Gebet und Lobpreis versunken, habe ich mich immer wieder am Blitzgewitter anderer gestört. So ungefähr eine halbe Stunde später sagte ich zu mir:
"wenn wir das nächste Mal singen,knipse ich mir auch ein Foto,so werde ich die anderen weniger stören."
Gesagt - getan. Am Schluss der Anbetung hat ein junger Franziskanerpater die Monstranz zum Segen hochgehoben. Dies schaffte er nur mit Mühe und er zitterte am ganzen Leib.
Ein zweites Mal traute ich meinen Augen nicht.Die Mutter Gottes welche ich am Anfang farbig sah, war plötzlich nur noch golden wie der Rest der Monstranz. Erst jetzt schaltete ich. Die Anbetung war zu Ende.Schnell nahm ich den Fotoapparat: Auf der Foto war ein Eucharistisches Wunder abgebildet!

2007 U. & T.

Lieber Adelbert
Schon eine Woche ist vergangen, seit wir von Medjugorje zurückgekehrt sind. Ursula und ich schwelgen immer noch in wunderschöner und dankbarer Erinnerung an diese prächtige Zeit, in welcher wir unsere geistigen Batterien mit göttlicher Liebe, Harmonie und Geborgenheit neu aufladen durften.
Dass uns dies ermöglicht wurde, haben wir vor allem Dir, lieber Adelbert, zu verdanken. Du hast es einmal mehr ausgezeichnet verstanden, die verschiedenen Bedürfnisse der Pilger optimal abzudecken. Dabei war gerade in diesem Jahr bzw im Monat Mai Deine Aufgabe um etliches schwieriger, weil nebst „alten Hasen" wie wir es zwischenzeitlich sind doch auch etliche Pilger dabei waren, die zum ersten Mal nach Medjugorje kamen. Doch mit viel Fingerspitzengefühl hast Du den „Spagat" in diesem Informationsgefälle ausgezeichnet geschafft und die unterschiedlichen Bedürfnisse ganz gezielt erfüllt. Daneben hast Du es dank Deines grossen Beziehungsnetzes auch hervorragend verstanden, den Tagesablauf interessant und sehr flexibel zu gestalten oder auch kurzfristig umzugestalten wenn es darum ging, uns Pilgern an den sich manchmal unverhofft ergebenden Aktualitäten teilzunehmen zu lassen (so zum Beispiel auch beim Besuch von Mirjana).
Deshalb: Ganz herzlichen Dank, lieber Adelbert, für Deine hervorragende, umsichtige und rundum gelungene Organisation der Pilgerreise vom 13.-20. Mai 2007 nach Medjugorje! Auch diese Wallfahrt wird uns immer in wunderschöner Erinnerung bleiben und wir schätzen uns glücklich, mit Dir einen so liebenswürdigen und versierten guten Hirten an der Seite zu haben. Möge Gott Dir auch weiterhin seinen reichen Segen schenken auf all Deinem Tun und Deinen Wegen, auf welchen Du Dich aufhältst.
Nochmals ganz herzlichen Dank und „vergelt's Gott" für alles!
In lieber Verbundenheit grüssen Dich herzlich
U. & T.

2007 S. St

Hallo Adelbert, zurückgekehrt von Medjugorje ist es mir ein Bedürfnis, dir für die Organisation und das Gelingen dieser Gnadenreise zu danken. Ich durfte erneut viele Gnaden empfangen, neue Kontakte knüpfen, neue Erfahrungen machen und mich an Leib und Seele stärken. Die Zusammensetzung der Gruppe habe ich als sehr ausgeglichen und tragend empfunden. Die äusseren Umstände(Unterkunft, Essen, Wetter) haben gestimmt und so das geistige Wohlsein unterstützt. Dein Programm hat alles beinhaltet, was man von einer Pilgerfahrt erwarten kann, ja einiges mehr. Wer davon profitieren wollte, hatte Gelegenheit.
Also nochmals lieben Dank für deine hingebungsvolle Mühe, dein organisatorisches Talent und deine einfühlsame Hinführung zum Geschehen in Medjugorje.
In christlicher Verbundenheit S St

2007 M.

Hallo Adelbert!!! Wie geht es dir???? Ist bei euch in Medjugorje alles gut gegangen???
Ich glaube deine Gebete für uns haben geholfen............ Wir haben jetzt jeden 1. Dienstag im Monat 1 Stunde Anbetung vor dem Allerheiligsten. Danach ist Hl. Messe. Nächste Woche geht es zum ersten Mal los. Wir werden diese Stunde zusammen mit H und M und den anderen Medjugorje Pilgern aus G..... gestallten!!!! Ist das nicht toll!?!?!?!?!?
M..... und ich lernen jetzt Gitarre spielen um die Anderen bei den Liedern begleiten zu können. Wir sind schon fleißig am Üben!!!!
Viele liebe Grüße M

2007 Fastenwoche

Lieber Adelbert
Im Frühjahr haben wir uns bei Dir zum Fasten-und Schweigeseminar in Medjugorje angemeldet. Mit gemischten Gefühlen sind wir am 20.Okt.2007 zu dieser besondern Pilgerreise aufgebrochen. Aber all unsere Bedenken waren gegenstandslos. Ohne Mühe gelang uns das Fasten mit Brot und Tee, ohne Mühe das Schweigen.So waren wir in diesen 4 1/2 Tagen total von der "Welt" losgelöst und konnten uns ganz von Jesus und der Mutter führen lassen. Wir durften eine Zeit inniger Verbundenheit mit Gott erleben.
Danke für das tolle Programm. Für die Hl.Messen im Haus, für die Nachtanbetungen und für die Mahlzeiten in Stille.
Dank an Schwester Olga, für das Wecken am Morgen mit Gesang und Gittarre, für die Begleitung durch die Tage, für die Rosenkranzmeditation auf dem Erscheinungsberg, für das Bibelteilen und vieles mehr.
Dank an Pater Ivan Landeka für die Vorträge und Gespräche, die Kreuzwegmeditation auf den Kricevac. Besonders schätzten wir die Möglichkeit der Teilnahme am Abendprogramm, denn so waren wir mit den Pilgern aus der ganzen Welt verbunden, (und eben in Medjugorje).
Es war für uns das erste Fasten-und Schweigeseminar aber ganz sicher nicht das letzte, denn die Fülle der empfangenen Gnaden sind immer noch spürbar.
Nochmals ein herzliches "Vergelt's Gott"
B.G. & E.Z.

2007 Ch.D.

Jedes Jahr pilgert eine kleine Gruppe aus Sedrun im Kanton Graubünden (Retoromanische Schweiz), bereits zum 10. Mal nach Medjugorje in Bosnien-Herzegowina, um die Friedens-Königin zu besuchen. Für mich war es das 6. Mal. Diese Reise dauert normalerweise ca. 12 Stunden, manchmal auch etwas länger. Wir wurden noch nie von einem Priester begleitet und trotzdem herrschte der Schutzengel-Geist immer unter uns. So bereitete auch diese lange Reise uns keine Schwierigkeiten. .
Da wir bereits ältere Leute sind (zw. 65 und 78 Jahren), gibt es kein festes Programm und jeder kann machen was er will und mag.
Zu den Mahlzeiten treffen wir uns regelmässig, wo es viel zu planen und erzählen gibt. In diesem Jahr waren wir 13 Teilnehmer/innen.Dieses Jahr verbrachten wir 9 Tage in diesem Gnaden-Ort. Wir haben viel gesungen, gebetet und die Berge "Erscheinung" und "Kreuzberg" bestiegen.
Am letzten Abend waren wir alle schon um 17:30 in der Kirche. Es war Mittwoch der 30. Mai 2007 und das Hauptprogramm dauerte bis 21 Uhr. Von 22-23 Uhr war noch die Anbetung des Allerheiligsten. Drei Teilnehmer unserer Gruppe waren noch dabei. Es war sehr einfühlsam, dieser Gesang und das leise Beten. Ich fand es schade, dass danach alle die Kirche verlassen mussten, doch diese muss ja auch hin und wieder gereinigt werden.
Auf dem Weg zur Pension fiel uns der wunderschöne, besonders grosse Mond auf. Ich musste immer wieder nach oben schauen. Da kamen zwei Frauen aus Deutschland hinter mir her. Eine sagte zur Anderen: So schön ist der Mond noch nie gewesen, das müssen wir fotografieren. Auch ich dachte,eigentlich könnte ich das auch. Ich nahm meine Digitalkamera aus der Tasche und drückte ab. Anschliessend wollte ich noch den vollen Mond heranzoomen. Die zwei Damen standen immer noch hinter mir, wobei eine von ihnen meinte, ich solle ruhig bleiben, worauf ich abdruckte. Von diesem Augenblick an sah ich nur noch den grossen, schönen Mond, der sich in der Mitte trennte und worin die Muttergottes erschien. Sie schaute zu mir hinunter und verschwand wieder. Das Ereignis dauerte nur wenige Sekunden. Ihr Hintergrund war lauter Gold. Die beiden Fmuen hinter mir riefen: Das
ist ja Muttergottes, und auch ich betonte: Ja das war Muttergottes. Beim ersten Hinschauen auf meiner Digitalkamera erblickte ich Maria die Mutter Jesus. Ich zitterte am ganzen Körper und fiel auf die Knie. Die Frauen umarmten mich und sagten: Freuen Sie sich, Sie sind ja gesegnet. Erst da bemerkte ich was geschehen war. Es traf mich wie der Blitz und ich kann
diese Freude gar nicht beschreibn. Das Bild auf meiner Kamera, welches die
Friedenskönigin mir selber geschenkt hat, wird mich mein ganzes Leben erfreuen und für die Wahrheit Zeuge sein.
Für die zwei Deutschen Fmuen war dieses Ereignis ebenfalls ein Wunder. Sie haben Maria vor mir, jedoch nur auf der Digitalkamera gesehen. Die beiden Frauen nahmen mich zu ihrer Pension TONI mit. Da konnte ich mit einem Pfarrer über das Geschehnis sprechen. Dieser meinte, ich hätte eine grosse Gnade empfangen und solle ihm unbedingt ein Foto von der Muttergottes zuschicken.
Auch unsere Gruppe fühlte sich gesegnet. Am nächsten Tag mussten wir von Medjugorje Abschied nehmen. Schon jetzt freue ich mich auf den nächsten Besuch bei der Friedenskönigin.
Sedrun, Schweiz, 30.Juni 2007 Ch. D.

2006 T. + U. Sch.

Lieber Adelbert
Gerne hoffen wir, dass Du gut in den Alltag gestartet bist und auch, dass „Medjugorje Mai 2006" noch lange in Dir nachklingt und in Deinem Herzen weiterlebt.
Wir denken sehr viel an unsere gemeinsame Pilgerreise sowie an die schönen, harmonischen und in uns tief verwurzelten Stunden des stillen Glücks zurück.
Trotz der enorm grossen Gruppe und dem damit verbunden entsprechenden Aufwand hast Du es mit Deiner lieben Art ausgezeichnet verstanden, uns allen in einem auf die jeweiligen Bedürfnisse sehr gut abgestimmten und abwechslungsreichen Programm das bei etlichen Teilnehmern schon bekannte Medjugorje nochmals näher zu bringen.
Es war für uns auch in diesem Jahr eine in allen Belangen sehr eindrucksvolle und äusserst wertvolle Zeit, die wir unter Deiner hervorragenden Leitung an diesem Ort der Gnade [aber auch auf der Hin- und Rückreise] erleben durften.
Schier unerschöpflich scheint uns immer wieder Dein enormes Wissen zu sein. Bei unseren selteneren, aber intensiven und bereichernden Gesprächen mit Dir habe ich dieses – nur für mich – einmal verglichen mit der Zubereitung eines „geistigen Menus":
Das Fundament besteht in Deinem unerschütterlichen und gradlinigen Glauben, der wohl einen grossen Diskussionsspielraum offen lässt aber in sich eine abgeschlossene Einheit bildet. Hinzu kommt Dein enormes Wissen bezüglich Lebens- und Berufserfahrung. Und abschliessend wird das Ganze überzogen mit einer dicken Schicht von umfassender Nächstenliebe. Denn nur diese Liebe kann uns alle weiterbringen.
Lieber Adelbert: Es ist schön, dass es Dich gibt!
Diese besagte Liebe benötigen wir alle, um in der immer hektisch werdenden Zeit bestehen zu können.
UND: Dieses Menu ist eine absolut leichte Nahrung für die Seele und liegt nicht auf!
Ich bin zwar jetzt mit meinen Gedanken arg abgeschweift oder besser gesagt: ich habe Dir geschrieben, „was es mir dachte".
Wie auch immer: Vergelt's Gott, lieber Adelbert, für alles, was Du im „Medjugorje Mai 2006" für uns alle getan hast.
Möge Dich der reiche Segen Gottes stets begleiten bei all Deinem Tun und auf all Deinen Wegen.
In lieber Verbundenheit und mit bestem Dank grüssen Dich herzlich
T. + U. Sch.

2006 Ma

Hallo Adelbert,
ich möchte Dir nochmals von ganzem Herzen für die schönen Gespräche, die ich mit Dir führen durfte, danken.
Alle Mitreisende, mit denen ich jetzt im Nachhinein gesprochen habe, sagten alle das Gleiche:
Du bist ein ganz besonderer Mensch. Und Du warst für unsere Gruppe ein Geschenk des Himmels.
So bin ich davon überzeugt, so wie es auch M... sagte: es gibt keine Zufälle, sondern wir werden geführt, wenn wir vertrauen und auf unsere Herzen hören. Wie ich Dir schon in Medjugorje erzählte, wurde mir der Weg für die Reise bereits zu Hause schon geebnet, in Medjugorje dann selber, die Führung zum richtigen Beichtvater, dann die Führung zu Dir.
Durch die Gespräche mit Dir sind mir "tausend Osrams" in meinem Gehirn aufgegangen und ich kann dadurch weiter arbeiten an mir und sehe viele Dinge anders als vorher.
Dann das Erlebnis "Medjugorje" selbst. Diesen Frieden, diese Ruhe im Herzen finden zu dürfen, dann der Vortrag von P. Jozo über das Fasten. Fastet mit den Augen, Ohren, Mund(Worte) hat mich doch sehr beeindruckt. Fasten in Form von Nahrungsaufnahme ist für mich absolut kein grosses Problem, da ich das Essen eher vergesse, aber fasten mit Worten!! Wenn man bedenkt, was für fürchterliche Waffen Worte sein können, wie verletzend Worte sein können. Fastet mit den Ohren! !! Stille erleben, Stille ertragen lernen.
Was hören wir den ganzen Tag!!! Fastet mit den Augen. - Den Kopf leer machen von allem. Das sind doch ganz andere Dimensionen...
Dann am Freitagabend: Ich sass mit meiner Schwester auf einer Bank vor der Marienstatue, Du weisst, ich habe Platzangst (drückende Menschenmenge) und bin daher nicht mit auf den Erscheinungsberg gegangen. Wir beteten den Rosenkranz still vor uns hin, ich wurde immer müder und war kaputt vom vergangenen Tag und war eigentlich durchgefroren und bettreif.
Auf einmal wurde ich schlagartig hellwach, total ruhig, ein innerer Frieden und absolutes Wohlsein, Glück.
Ein Gedanke oder Gefühl - Jetzt ist Sie da!
Ich schaute auf die Uhr - es war Punkt 22.00 Uhr.
Eine Frau fragte mich hinterher: und haben Sie die Muttergottes gesehen?? Meine Antwort: Nein, aber sie kam in unsere Herzen.
Am Sonntag nach unserer Rückkehr ging ich bei uns zur Messe, unser Pfarrer begrüsste mich, fragte mich nach meinem Wohlergehen und ich antwortete ihm, es geht mir gut, so gut wie schon lange nicht mehr. Ich war eine Woche in Medjugorje. Er strahlte ob meiner Antwort.
In der Predigt behandelte er genau die Themen, die mich in Medjugorje umtrieben - auf Dein Herz hören, mit dem Herzen beten, Respekt. Nach der Messe zog er mich noch in die Sakristei mit, gab mir die CD - Betet meinen Sohn an. Genau diese CD wollte ich dort kaufen, bekam sie aber leider nicht auf deutsch!!! Zufall????
Ja, ich kann sagen, Medjugorje hat mich verändert. Zuerst fühlte ich mich noch wie in Watte gepackt und war gespannt auf den geschäftlichen Alltag. Aber ich kann sagen, mit dieser Gewissheit, dass mit Gottes Hilfe und Liebe alles gelingt, kann mir niemand und nichts etwas anhaben. Der Alltag hat mich zwar wieder, aber ich kehre gedanklich dann nach Medjugorje zurück, höre die CD und werde sofort ruhig und gelassen. Der Friede von Medjugorje bleibt.
Übrigens, durch Deinen Gedankenanstoss:... Gutes unterlassen... (Unterlassungssünden) habe ich neu über meine ehrenamtliche Tätigkeit bei uns hier im Altenzentrum in der Demenzgruppe nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, der Gedanke an Hospizarbeit, der mir schon seit Jahren im Kopf rumgeistert zuzulassen und wenn ich dazu geführt werde, auch in die Tat umzusetzen.
Schon alleine den Mut zu fassen, Gutes zu tun, zu helfen wo man kann, anderen ein gutes Wort zu sagen anstatt wortlos über Situationen hinweg gehen, schon allein dieses macht mich viel lebendiger. Mal schauen, was Gott für Pläne für mich hat.
Allerdings erlebte ich in Medjugorje auch die reinsten Deja vus, die ich leider noch nicht erfassen kann, wieso, warum, weshalb. Da bin ich noch am hirnen.
Trotzdem oder gerade deswegen, möchte ich an mir selber weiterarbeiten um vielleicht irgendwann einmal "über das Pläne zeichnen" hinaus zu kommen und das "Fundament" in Angriff nehmen zu können. Das ist noch viel Arbeit und ein langer Weg.
Ich danke Dir bereits jetzt für Deine Mühe und danke Dir vor allem aber für Deine Hilfe im Gespräch. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn wir uns mal wieder sehen. Es ist ausserordentlich wohltuend, so mit jemandem sprechen zu können. Ganz herzliche Grüsse und Gottes Segen
wünsche Dir und Deiner Familie
Ma

2006 M. & M.-R.

Hallo Adelbert
Wiär wellti diär numal danku fer die wunderschönu,indrucksvollu und erläbnisrichu Wallfahrt.Dü hescht diär viel miäh gegä und ma gspiert,dass dü das vo ganzum Härzu machscht.Jedä Wunsch tüesch dü jedum erfillu und dü geischt eü uf jedi Person einzel i. Wier gfreiwe isch schu jetzt bald wieder mit diär nach Medugorje chännu zfahru! Danke!
Liäbs Grüessi Ma. und Ma.-R.

2006 K. St. & L. I.

Guten Abend Adelbert
Wir hoffen Du hast dich von der strengen Woche gut erholen können. Wir möchten Dir noch einmal recht herzlich für die tolle Organisation danken. Es war wirklich eine sehr schöne und lehrreiche Woche. Wir hoffen Dich im Sommer 2007, in der Jugendwoche, wieder zu treffen.
Freundliche Grüesse K. St. und L. I.

2005 R. K.

Pilgerreise nach Medjugorje vom 23.4. — 29.4.2005
Das Büchlein ist den Teilnehmern dieser Pilgerreise gewidmet, verbunden mit einem tiefen Dank für die schöne Zeit, die wir mit Maria verbringen durften.
Mögen noch viele Menschen die LiebeMarias erfahren.
«MIR - MIR - MIR » - "Friede, Friede, Friede"
Dies waren die Worte Marias am 26. Juni 1981 an ein junges Mädchen in Medjugorie.
Maria, die Muttergottes,wünscht uns Menschen nichts
sehnlicher als Friede. Friede im eigenen Herzen, in der Familie,
mit seinen Nächsten und unter den Völkern. Seit 1981 spricht
Maria ununterbrochen durch die Seher, die heute in Medju-
gorie, in Italien und in der USA leben, zu uns Menschen
Samstag, 23. April 2005
Mit einem der ersten Flugzeuge am frühen Morgen fliegen wir, eine Gruppe von etwa 30 Personen, von Zürich nach Split, fahren mit dem Bus der Steilküste Kroatiens entlang, um dann, durch das Hochland fahrend, nach 3 Stunden in Medjugorie, Bosnien - Herzegowina, anzukom-men.
Die 1961 erbaute Kirche mit den 2 markanten Türmen bildet das Zentrum des einfachen, aber gepflegten Dorfes, das in einem breiten fruchtbaren Hochtal liegt, wo heute Wein angebaut wird. Es liegt eingebettet von kargen und steinigen Bergen, die sich im Norden bis 600 m erheben.
Im Süden erinnert ein weisses Betonkreuz auf dem 520 m hohen Kreuz-berg an den 1900. Todes-tag von Jesus, während im Osten der Stationenweg zur Mariastatue auf dem 300 m hohen Erschein- ungsberg gut sichtbar ist.
Dort ist Maria am 24. Juni 1981 sechs Kindern erschienen. Später gab sie Mitteilungen für die Pfarrei und die Gemeinden sowie für alle Völker. Seitdem wiederholt sie ohne Unterbruch durch die Seher ihre wichtigste Botschaft: den Rosenkranz mit dem Herzen beten, die Eucharistie, in der Bibel lesen, Fasten und die monatliche Beichte.
Sie will, dass die Menschen wieder mit offenem Herzen beten. Das Fasten soll dabei die Disziplin und den Willen stärken.
In der einfachen aber herzlich geführten Pension fühlen wir uns schnell wohl. Nach 16 Uhr begeben wir uns voller Erwartung zur Kirche, die dem Pilgerheiligen Jakobus geweiht ist. Auf dem Weg entdecken wir das Grab von Pater Slavko Barberic und etwas weiter Richtung Kirche befindet sich die Jesusstatue mit dem 'mysteriösen' Bein. Unterhalb seines rechten Knies fliessen auf unerklärliche Weise, in Abständen von etwa 3 Sekunden, 'Tränen'.
Das Kircheninnere ist in einem schlichten Gelb gehalten. Das Kreuz ist ohne Jesus aber mit einem weissen Tuch dekoriert, das die Form eines grossen M annimmt. Die Glasfenster leuchten trotz des grauen und schlechten Wetters. Noch nie erlebte ich an einem normalen Tag eine so gut besuchte Kirche. Man glaubt sich an Weih- nachten oder Ostern. Oder ist in Medjugurie etwa jeden Tag Ostern?
Es ist eng - aber die Gebete werden mit offenem Herzen dargebracht - wie so selten in einer Messe. Das tägliche Abendprogramm beginnt um 17 00 Uhr mit dem Rosenkranz, um 18 00 Uhr wird die heilige Messe gefeiert, danach wird nochmals der Rosenkranz gebetet, bevor um 19 30 Uhr die Heilungs- gebete gesprochen werden oder um 19 00 h die Anbetung ist. Um acht Uhr wollen die Pilger die Kirche nur ungern verlas-sen. Die Schwester beginnt dann, wenn sie lange genug gewartet hat, mit den Schlüsseln erumzufuchteln.
Sonntag, 24. April 2005
Um 8 Uhr ist Frühstück und um 9 Uhr deutsche Messe in der Halle, wo wir das Abendmahl mit den drängelnden Italienern, die nach den Deutschsprachigen ihre Messe feiern, teilen. Adelbert, unser Pilgerleiter, hat bei der Schwester Theresa Benedicta einen Vortrag organisiert, von dem er das Thema vorerst nicht verraten hat. - Es geht um das heikle Thema Beichte'.
Während die Schwester so erzählt, wird mir mit einem Mal der Sinn der Beichte klar. Folgendes Beispiel hat mir dazu verholfen: Zu Beginn der Erscheinungen baten verschiedene Personen die Seher, den Saum des Kleides von Maria berühren zu dürfen. Die Seher führten die Hand zum Saum, aber die betroffenen Person- spürten nichts. Plötzlich begann die Seherin Marija zu weinen: Einige Hände, aber niemand wusste welche, haben das Kleid Marias beschmutzt. Beschmutzen wir so die Heiligen, wenn wir ihre Nähe wünschen und wir selber nicht rein sind? Was heisst jedoch "rein sein"? Wir können nicht rein sein, wenn wir mit der Sünde verbunden sind - und durch die Beichte werden wir von der Sünde losgeschnitten. Viele Leute entdecken in Medjugorie, dem Beichtstuhl der Welt, das Beichten wieder.
Da auch ich einiges auf dem Kerbholz habe und es aufrichtig bereue, möchte ich, einerseits aus Neugierde, andererseits aus echten Bedürfnis, beichten gehen. Zuerst steht man sich vor den Beichtstühlen die Beine in den Bauch, um dann, natürlich ohne irgend eine Ahnung wie man es einmal gelernt hatte, die Türe vom Vorhergehenden in die Hand zu nehmen. Doch dann geschieht das Unglaubliche, vielleicht ist es auch ein Wunder, aber die Lossprechung erleichtert wirklich. Man fühlt sich wie "frisch geduscht".
Montag, 25. April 2005
Es ist kalt wie im Kühl -schrank. Da ist nichts von der erhofften wärmenden Frühlingssonne des Südens. Nach der Morgenmesse fahren wir nach Sivokibrijeg zu einem Vortrag von Pater Jozo Zovko. Das Thema ist Maria, das Gebet, und vor allem der Rosenkranz, die Kette, die uns an Gott bindet und das Schlechte auf Distanz hält. Beten sei nicht nur ein einfaches "Mundbe-kenntnis", sondern ein tiefes Gespräch mit Gott. Wir sollen unsere Herzen öffnen und mit dem Herzen beten. Auch während dem Vortrag betet Pater Jozo mehrmals mit uns – das heisst mit einer Gruppe von ca. 500 Personen.
In der Kirche neben dem Vortragsaal des Klosters befindet sich eine Gedenk- stätte für 30 Franziskanner -brüder, die Ende Krieg im Jahr 1945 von den Kommunisten brutal umgebracht worden sind, weil sie sich weigerten, das Kreuz zu zerstören. Schaudernd stehe ich an dieser Gedenkstätte.
Jeden 25. im Monat gibt Maria eine Botschaft an die Seherin Marija für die Welt. Aus diesem Grunde ist in der Kirche von 22 00 Uhr bis um 7 00 Uhr stille Anbetung. Der Friede an diesem heiligen Ort, vor dem Allerheiligsten, ist kaum zu beschreiben. Ebenfalls bin ich erstaunt, dass ich mit so wenig Schlaf am nächsten Tag in bester Form bin.
Dienstag, 26. April 2005
Es ist immer noch kühl, aber die Sonne setzt sich langsam durch. Adelbert führt uns zur 'Oase der Stille', einer Kapelle in der niemand sprechen sollte. Die Atmosphäre hier ist so heilig, dass, sobald man in die Kapelle eintritt, unwei- gerlich von einer friedlichen Schwingung empfangen wird. Dieser spezielle Ort gehört zu einer Gemeinschaft, die sich in einem Nachbardorf von Medjugorie angesiedelt hat. Diese einfachen Schwestern und Brüder beten, leben und arbeiten in der Gemeinschaft. Sie haben sich für ein stilles und kontemplatives Leben entschieden. Sie verkaufen nichts, bearbeiten ihren eigenen Garten und leben von der Vorsehung - was offensichtlich zu klappen scheint.
Wir erreichten die erste Station des Erscheinungsberges. Die schlicht gestalteten Station stafeln vermitteln einen tiefen Eindruck aus dem Leben Jesu und Marias. Den Rosenkranz betend und auf den steinigen Weg achtend, folgen wir den Stationen, bis wir bald zu einem einfachen Holz -kreuz kommen. Maria erschien hier nochmals der 16jährigen Marija, die den andern nach der Erscheinung am 26. Juni 1981 etwas voraus gelaufen war, mit den Worten 'MIR, MIR, MIR' (Friede, Friede, Friede). Eigentlich wollte ich hier länger verweilen, folge aber der Gruppe und wir erreichen den Ort, an dem sich Maria den Kindern das erste Mal, am 24. Juni 1981, gezeigt hat. Als die Kinder nach ihrem Namen fragten, nannte sie sich "Königin des Friedens".
Die hier stehende Marienstatue hat eine ganz besondere Geschichte, die uns Pater Jozo am Montag erzählt hatte: Eine Koreanerin kam mit ihrem kranken Kind nach Medjugorie in der Hoffnung auf Heilung. Der Vater wollte vom Glauben nicht viel wissen und widersetzte sich "erfolgreich" dem Wunsch seiner Frau, dass er sich Gott hinwende. So war die Mutter alleine mit ihrem Kind in der Fremde, als der. Vater eines Abends anrief und ihr mitteilte, dass er einen tiefen Wunsch verspüre, Gott nahe zu sein.
Die überglückliche Frau konnte ihm erst danach erzählen, dass das Kind am gleichen Tag geheilt wurde. Aus Dank- barkeit liess das Ehepaar am Erscheinungsort diese Marienstatue errichten.
Mittwoch, 27. April 2005
Die Seherin Vicka erzählt uns, und noch 'tausend' anderen, am Morgen früh auf der Terrasse ihres Elternhauses, was die Muttergottes von uns Menschen eigentlich will und warum sie so lange erscheine: „Die Muttergottes möchte uns Menschen eine Mutter sein. Sie möchte, dass wir lernen in Frieden mit uns und den Mitmenschen zu leben."
Sie wiederholt auch hier die drei Elemente 'Lieben, Beten und Fasten'. Wenn Vicka mit ihrer Liebe, Geduld und Hingabe erzählt, scheint die Muttergottes ebenfalls anwesend zu sein.
Nach der Morgenmesse nehmen wir den Kreuzberg in Angriff. Auf dem Stationenweg steigen wir betend die 300 Höhenmeter zum Gipfel, um dem besonderen Kreuz ganz nahe zu sein. Im Jahr 1933 wurde dieses Kreuz zur Ehre des 1900. Todestages Jesu erstellt. Es enthält als Geschenk des Vatikans einen Holzsplitter vom echten Kreuz Jesu.
Die Aussicht auf die Dörfer, den Erscheinungsberg und das Tal ist beeindruckend, während die Atmosphäre mit Frieden erfüllt ist.
Donnerstag, 28. April 2005
In Cenacolo, dem Drogendorf für Männer, hören wir zwei Zeugnisse von Menschen, die ihr Leben radikal geändert haben. Früher 'genossen' sie das Leben auf alle Arten und Weisen. Heute leben sie ein Leben mit Gott, ganz nach dem Motto 'bete und arbeite'.
Der Tagesablauf ist strickte geregelt: Tagwache ist um 6 Uhr und Nachtruhe um 9 Uhr 30 - wie die Hühner......
Sie leben einfach und müssen auf vieles, was vorher ganz normal war, verzichten - aber auch sie dürfen oft die Erfüllung der Vorsehung erfahren.
Die "Waschküche" hat mich sehr beeindruckt: Man könnte sagen, es sei eine mittelalterliche Anlage, die mit einem Wasserhahn für fliessendes kaltes Wasser bestückt ist.
Die Jungs waschen tatsächlich ihre Kleider mit Seife und Wasser auf einem Waschbrett, das in den Waschtrog eingelegt ist. Selbstverständlich auch im Winter. Es scheint ein Teil der Therapie zu sein, wie auch die zwingende Aussprache, wenn etwas nicht klappt. In der Anfangszeit haben sie weder Kontakt mit der Aussenwelt noch mit den Eltern.
Und natürlich werden die drei Rosenkränze pro Tag, sowie samstags um 3 00 Uhr morgens einen für die Drogenabhängigen auf der Strasse, gebetet.
An der Kappellenwand befindet sich eine überwältigende Ikone von etwa 3,5 Meter, auf der Jesus den Gläubigern mit dem Blick folgt. Man möchte gern wissen, welcher Künstler dieses besondere Werk geschaffen hat: Ein Maurer, ein Lastwagenfahrer und ein Magaziner, die noch nie einen Pinsel in der Hand hatten, kopierten dieses Kunstwerk von einer Vorlage von 70x50cm. Diese Ikone zeigt wunderbar auf, was der Mensch erreichen kann, wenn er sich in Gottes Hand begibt.
Wir fahren weiter zum Mutterdorf, eine Institution, die Pater Slavko Barberic ins Leben gerufen hat. Hier erleben Waisenkinder eine Art Familie, indem sie mit Betreuern und mit älteren Personen als Grossmüttern in 12- er Gruppen leben. Sie gehen mit Kindern aus dem Dorf in den "eigenen" Kinder garten, während die grösseren nach der Schule in den eigenen Ateliers in ihren Kunst- und Handfertigkeiten gefördert werden. Die ehemalige Mülldeponie, ein grosses Waldstück neben dem heutigen Mutterdorf, konnte Pater Barberic vor 20 Jahren für einen symbolischen Betrag von der Gemeinde erwerben und liess es von 'seinen Jungs' ,den damaligen Drogenabhän- gigen, die in einfachen Unterkünften wohnten, reini -gen. Heute präsentiert sich dieser Wald als einen Ort der Stille und Meditation. Im vorderen Teil des Franziskus-Waldes befindet sich ein Kinderspielplatz und ein Streichelzoo, dessen Tiere ebenfalls zur Therapie für die traumatisierten Kriegskinder dienen.
Freitag, 29. April 2005
Heute wollten wir nochmals zur "Oase der Stille" gehen, bevor wir einen Vortrag über die Marienweihe hören werden. Nach der Morgenmesse stellte ich fest, dass ich die andern verpasst habe, als der gut gefüllte Bus gerade an mir vorbeifährt. Glücklich den Bus verpasst zu haben, gehe ich zu Fuss durch Wiesen und Wein- felder Richtung "Oase der Stille".
Aus dem lebendigem Vortrag der Schwester Monika konnte ich am Schluss diese kleine Gleichung ziehen: Durch Maria ist Jesus auf die Welt gekommen. Sie wirkte damals als Mittlerin zwischen den Menschen und Gott - heute ist Maria die Mittlerin zwischen den Menschen und ihrem Sohn Jesus. Aus dem ganzen Vortrag kommt die Wich- tigkeit Marias als Muttergottes und Mutter für uns Menschen, immer wieder von Neuem zum tragen. Bei warmen Sonnenschein gehen wir nach dem Vortrag nochmals auf den Erscheinungsberg und dürfen sogar einige Zeit ganz alleine bei der Mariastatue verweilen. Wir singen, beten und danken Maria für diese wunder schöne, aber zu kurze Woche. Denn Morgen geht es in aller Frühe zurück in die Schweiz.
R. K., im Mai 2005

2005 F. L.

Sehr geehrter Herr Imboden,
vor wenigen Wochen hatten meine Frau, meine Tochter und ich die große Freude Sie in dem abenteuerlichen Pilgerort Medjugorje mitten in den bosnischen Bergen kennen zu lernen.
Wir denken noch oft an diese segensreichen Tage zurück. Es war für mich und ich glaube auch für meine Familie ein großes Glück, unsere Pilgertage mit Ihnen gemeinsam verbringen zu dürfen. Ihre bescheidene und glaubwürdige Art, mit der Sie die Gruppe in Liebe geführt haben, hat uns stark beeindruckt und auch ein wenig verändert und fröhlicher gemacht. Ich bedauere es sehr, dass wir am letzten Abend nicht mehr Gelegenheit hatten, ausführlicher miteinander zu reden. Leider kam der Raki dazwischen. Ich wünsche und hoffe, dass wir dies zu einem späteren Zeitpunkt nachholen können.
In Freundschaft grüßt Sie ganz herzlich auch im Namen meiner Familie
Ihr F. L.

2004 T. & U. Sch.

Lieber Adelbert
Zwei Monate sind ins Land gegangen, seit wir uns gemeinsam auf die Reise nach Medjugorje begaben. Eine Reise, die uns in eindrücklicher und nachhaltiger Erinnerung geblieben ist und uns noch lange geistig begleiten wird. Als ich neulich mit Ursula im Gespräch in Medjugorje weilte „prägte sich mir" der Satz: Der Aufenthalt in Medjugorje ist so, als ob eine flauschige, weiche Daunenfeder deine Seele streicheln würde.
Viel zu dieser schönen Erinnerung hast auch Du, lieber Adelbert, mit Deiner Reiseorganisation und –begleitung beigetragen. Du hast es mit Deiner einfühlsamen und besonnenen Art wie auch Deinem grossen Wissen über diesen Ort und das Umfeld ausgezeichnet verstanden, uns „Medjugorje 2005" in eindrücklicher Art erleben zu lassen. Nochmals ganz herzlichen Dank dafür!
Auch wenn Du in den knapp zwei Monaten nichts von uns gehört hast, denken wir oft und gerne an Dich zurück. In diesem Zusammenhang folgendes: Ursula und ich haben vor vielen Jahren eine sehr liebenswürdige Frau aus Deutschland kennen gelernt, die sich – als Buchautorin – bei einem Besuch in Bern aufhielt. Wunderschöne Gespräche mit ihr bereicherten diese Begegnung. Als wir ihr nach ein paar Monaten schrieben und dabei die leise Frage aufwarfen, ob sie sich wohl noch an uns erinnere erhielten wir zur Antwort: Ich sehe euch beide vor mir. Denn wisset: Wenn ich einem lieben Menschen die Hand gebe ist es danach so, als ob sich ein unsichtbarer Faden zwischen uns spinnen würde und ich bleibe immer mit diesem Menschen verbunden, auch wenn ich ihn nicht sehe.
Und genau so, lieber Adelbert, geht es uns mit Dir. Wir erinnern uns oft und gerne an die schönen Gespräche mit Dir unter der warmen Sonne Bosniens. Ein Gedankenaustausch über Gott und die Welt unter Menschen, bei denen auch die Herzen die gleiche Sprache sprechen ist etwas erbauendes und sehr wertvolles.
Schöne Erinnerungen sind unvergänglich, wie auch die Beilagen zeigen. Noch schöner als jene auf Hochglanzpapier sind jedoch die im Herzen konservierten Empfindungen.
Wir hoffen, dass unsere Zeilen Dich und Deine Familie bei guter Gesundheit antreffen und wünschen Euch alles Liebe und Gottes reichen Segen.
In lieber Verbundenheit grüssen herzlich

2004 Jugendfestival M.F.

Wie jedes Jahr pilgern Tausende von Jugendlichen aus aller Welt und von verschiedenen Religionen zum Jugendfestival nach Medjugorje (Bosnien / Herzogewina).
Im Wallis wird diese Wallfahrt unter der Leitung von Herrn Imboden Adelbert aus Brig organisiert. Das nächste Mal findet sie vom 30.07. - 07.08.05 statt.
Zu meiner Person: Marietta Franzen
Ich bin in Andermatt (Uri) geboren und im Oberwallis in Zermatt aufgewachsen. Meine Erziehung war streng katholisch. Als Mädchen habe ich mit meiner Mutter Wallfahren nach Lourdes, Fatima und an verschiedene andere Pilgerstätten gemacht, wo die Muttergottes erschienen ist. Zum lieben Gott und zur Muttergottes hatte ich schon immer eine innige Beziehung mit grossen Gefühlen. Nach Jesus Christus spielte für mich die Muttergottes schon immer eine wichtige Rolle.
Medjugorje 04.08.2004 Erlebnis
Ich war zum 2.Mal zum Jugendfestival gepilgert als Dank an den lieben Gott und der Muttergottes (Königin des Friedens) für das grosse Erlebnis, das ich am 05.08.03 während der hl. Messe auf dem grossen Platz erleben durfte. (Bericht in der RZ Oberwallis Archiv unter www.rz-online.ch vom 23.10.03, unter Sonnenwunder, Marietta Franzen)
Als ich am 04.08.04 an der hl. Messe auf den grossen Platz teilnehmen wollte, zog es mich für einmal in die Kirche. Die hl. Messe wurde auf dem grossen Platz gefeiert und über Mikrophone in die Kirche übertragen, welche auch voll besetzt war.
Auf einmal wurde ich während der Kommunion überrascht und fiel in eine Trance. Zum zweiten Mal dufte ich eine Vision der Muttergottes erleben. Als ich zu mir kam, habe ich ganz benommen die Kirche verlassen und suchte das Kreuz des Auferstandenen auf, welches nahe bei der Kirche steht. Ich dankte dem lieben Gott erneut für das grosse Wunder, das ich zum zweiten Mal erleben durfte. Am nächsten Tag suchte ich einen katholischen Priester auf.
Während dieser Wallfahrt beeindruckte mich wieder sehr das gemeinsame Gebet (Rosenkranz und hl. Messe), die interessanten Vorträge, Zeugnisse, die grosse Teilnahme an der hl. Eucharistie, Bekehrungen zu Gott und zufriedene Menschen. Es waren ca. 400 Priester da, welche das Sakrament der Beichte spendeten. Zahlreiche Jugendliche waren hier anzutreffen, wo es kein zauberhaftes Meer, keine Diskotheken und keine, der üblichen Vergnügen gab. Ich glaube, die Königin des Friedens hat diese jungen Menschen innerlich berührt und zum Gebet und zur Begegnung mit Gott geführt. Trotz meinen Erlebnissen gilt für mich, „selig, die nicht sehen und doch glauben."

2004 Herzlichen Dank

2003 Dank

2003 B. & P.

1989 Ch.V.

Das überraschende Erlebnis in Medjugorje
Vom 8. bis 12. September 1989 war ich mit einer Schweizer Wallfahrtsgruppe von 22 Personen im jugoslawischen Medjugorje, das erste Mal auf einer Pilgerreise Ausland. Als skeptischer Schweizer wollte ich mir selber ein Bild von diesem Ort machen, wo die Muttergottes offenbar seit dem 25. Juni 1981 täglich erscheint.
Neben sehr eindrucksvollen Erlebnissen war ich, wie einige andere auch, zufällig Zeuge eines ausserordentlichen Ereignisses über dem Dorf von Medjugorje. Am 11. September abends befand ich mich zwischen 18.40 h und 19.00 h, in der Zeit, wo die Gottesmutter den Sehern erscheint, ca. 2,5 km östlich des Dorfes, alleine auf einer leichten Anhöhe, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Am leicht bewölkten Abendhimmel hatten sich offensichtlich an der Grenze zweier Luftfronten verschiedenartige Wolkenzuge gebildet, die meine Aufmerksamkeit erweckten und längere Zeit auf sie lenkten.
Aus einer auffälligen Wolkenstellung bildete s3.ch wie beim Ent¬stehen eines Hurrikans oder Torrnados eine geankerte Wolkenspirale. Aus diesem Kreisgebilde formte sich ein älteres Männergesicht, welches ich von der Seite sah, da es auf die Kirche oder das Dorf Medjugorje hinunter schaute. Dieses zuerst für mich zuerst etwas unheimliche, furchterregende, wohl unvergessliche Gesicht hinterliess in mir den Eindruck eines Mannes von ausserordentlicher Gerechtigkeit. Es wurde von einer Mitzeugin aus unserer Pilgergruppe, welche sich zu dieser Zeit neben der Kirche aufhielt (also 2.5km vor mir entfernt) ebenfalls gesehen. Diese Frau aus dem Kanton Zug schilderte mir, dass sie sich innerlich veranlasst fühlte, doch einmal nach oben gegen den Himmel zu schauen. Sie sah, wie sich aus einer Wolke heraus ein Gesicht bildete, das auf die Kirche und sie herabschaute. (Dies entsprach meiner Feststellungen, dass dieses Gesicht auf die Kirche oder das Dorfzentrum zu schauen schien.) Die Mitpilgerin empfand dieses Gesicht gleich. als Antlitz von Gatt Vater und verspürte dabei ein grosses Glucks- und Freudengefühl. Dieses Gesicht entsprach laut ihren Aussagen dem Vaterbild, wie es in Einsiedeln in der Hauptkuppel oben in der Mitte dargestellt ist. Dieses Wolkenbild entspreche ebenfalls dem Gott-Vater-Bildnis, wie es an der Kirchendecke im Kloster auf dem Gubel bei Menzingen dargestellt sei.
Solche ausserordentliche Vorkommnisse scheinen in Medjugorje manchmal nur von einem Teil der Anwesenden beobachtet zu werden. Das von uns beiden ca. 7-8 Minuten lang gesehene Gesicht wurde von der Mitzeugin als Gnadenerweisung an uns persönlich, angesehen. Es kann ein Zeichen der Gnade sein, um auch in schweren Zeiten die Kraft aufzubringen, JA zu Gott sagen zu können.
Man sagt, dass in Medjugorje nach Jahrhunderten von Krieg und Christenverfolgung der Himmel nun durchgebrochen sei und dieses Volk nach vielem Leiden solche Gnadenströme verdient habe. Es scheint aber, dass auch Pilger aus verschiedensten Ländern, die, wie ich, ohne besondere Erwartungen an diesem Gnadenfluss teilhaftig werden können.
Es soll offenbar eine Foto von dieser Erscheinung gesehen worden sein.
Ch. V

by Wallfahrten und Pilgerreisen Adelbert Imboden adelbert@wallfahrten.ch